Abo
  • IT-Karriere:

Remix3D: Microsoft schließt seine 3D-Modell-Datenbank komplett

Am 10. Januar 2020 ist Schluss: Microsoft wird seine Plattform Remix3D schließen. Dort konnten Mitglieder ihre 3D-Modelle teilen und diese für Powerpoint, Virtual Reality oder Minecraft benutzen. Das Unternehmen empfiehlt, beliebte Modelle vor dem Ende herunterzuladen - dann werden sie gelöscht.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Modelle wie dieser Tie-Jäger werden auf Remix3D angeboten.
3D-Modelle wie dieser Tie-Jäger werden auf Remix3D angeboten. (Bild: Remix3D/RedWallPainter/Montage: Golem.de)

Microsoft wird seine Plattform Remix3D am 10. Januar 2020 einstellen und den Dienst komplett abschalten. Das gibt das Unternehmen mit einer Warnung auf dem Portal und in einem entsprechenden Supportbeitrag bekannt. Auf Remix3d können Nutzer 3D-Modelle hochladen und diese mit der Community teilen - etwa zum Verwenden in einer Powerpoint-Präsentation, einem VR-Umfeld oder in Paint3D. Eingeführt wurde die Plattform im Jahr 2017. Mit der Einstellung des Projekts werden sämtliche auf die Seite hochgeladenen Modelle gelöscht. Nutzer sollten diese vorher noch herunterladen, um die Daten zu behalten.

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. ADWEKO Consulting GmbH, Stuttgart

Remix3D zeigt 3D-Objekte im Browserfenster an. Nutzer können sie drehen und an sie heranzoomen. Die meisten der Dateien sind zudem bereits vortexturiert, was den Fokus auf VR-Umgebungen und als Präsentationsobjekt bestätigt. Datenbanken wie Thingiverse bieten hingegen etwa untexturierte 3D-Modelle an, die sich für 3D-Drucke eignen. Alternativen zu Microsofts Plattform sind zum Beispiel Google Poly und Sketchfab. Beide Datenbanken richten sich an VR-Inhalte.

Integration der Plattform wird aus Microsoft-Programmen entfernt

Bereits am 9. August 2019 werden Mitglieder nicht mehr die Möglichkeit haben, neue Modelle auf Remix3D hochzuladen. Außerdem will Microsoft damit verknüpfte Programme wie Office 365 und Paint3D aktualisieren und den Dateiupload auf Remix3D entfernen, indem sich Nutzer nicht mehr in den Programmen auf der Plattform anmelden können. Auch in Minecraft konnten Spieler Kreationen auf Remix3D teilen, was wohl darüber nicht mehr möglich sein wird. Das Herunterladen von 3D-Objekten wird bis zur Schließung am 10. Januar 2020 möglich sein.

Microsoft nennt keine Gründe, die die Schließung der Plattform rechtfertigen. Es ist wahrscheinlich, dass diese einfach nicht populär genug ist. Auf der Startseite haben Kategorien jeweils kaum mehr als 100 Einträge. Viele davon hat Microsoft selbst hochgeladen. Da Microsoft bisher in Virtual Reality investiert hat, ist es möglich, dass ein Nachfolger der Plattform irgendwann kommen wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-76%) 9,50€
  2. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)
  3. 3,99€

derJimmy 13. Aug 2019 / Themenstart

Ich denke, das hat was damit zu tun, ob man W10 Home oder Pro verwendet.

Anonymer Nutzer 15. Jul 2019 / Themenstart

Hab mal gehört das man c++ Headerdateien ins Excelformat packen kann....

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  2. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  3. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
    Google Game Builder ausprobiert
    Spieldesign mit Karten statt Quellcode

    Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
    Von Peter Steinlechner

    1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
    2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

      •  /