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Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem.
Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem. (Bild: Screenshot Jörg Thoma)

Remix OS im Test: Ein Android für PCs

Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem.
Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem. (Bild: Screenshot Jörg Thoma)

Mit Remix OS lässt sich Android auf einem Laptop starten und mit Maus und Tastatur steuern. Apps werden im Fenster angezeigt und ein Startmenü samt Taskleiste gibt es auch. Wir haben getestet, ob das funktioniert und wurden positiv überrascht.
Von Jörg Thoma

Remix OS ist eine Android-Variante, die auch für den Einsatz auf PCs gedacht ist. Sie unterscheidet sich deshalb in einigen grundlegenden Punkten von der Version für Tablets und Smartphones. Der chinesische Hersteller Jide hat Remix OS 2.0 als Beta veröffentlicht, die speziell für PCs angepasst wurde.

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Wir wollten wissen, wie einsatzfähig das Betriebssystem bereits ist, zumal Jide es auch als portables Betriebssystem für den USB-Stick bewirbt. Außerdem soll sich Remix OS auch parallel zu Windows installieren lassen. Und schließlich hat uns interessiert, wie gut sich Android auf einem PC mit Maus und Tastatur bedienen lässt. Dabei macht Remix OS bereits jetzt einen vielversprechenden Eindruck, auch wenn die Betaversion noch einige Schwächen hat.

  • Der chinesische Hersteller Jide hat die Android-Variante Remix OS 2.0 als Beta veröffentlicht, die auch auf x86-Rechnern läuft. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS gibt es in einer 32- und 64-Bit-Version. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die gezippte 64-Bit-Variante ist 734 MByte groß ...
  • ... und enthält neben dem Betriebssystem auch einen Installer sowie eine kurze Installationsanleitung. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Remix OS lässt sich neuerdings auch unter Windows installieren statt nur auf einem USB-Stick. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Installer legt Abbilddateien des Systems und einer Datenpartition unter Windows ab, die Partitionen selbst werden nicht verändert. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Neben System und Daten richtet der Remix-OS-Installer auch ein Grub-Menü ein, über das die Android-Variante nach einem Rechnerneustart gebootet werden kann. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Bootloader Grub wird über einen Eintrag im Startmenü von Windows aufgerufen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Beim ersten Start von Remix OS wird zunächst die Datenpartition formatiert. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Danach werden eine erste Sprachauswahl ...
  • ... und die AGB präsentiert. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Jetzt kann die Benutzeroberfläche von Remix OS gestartet werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Desktop unterscheidet sich kaum von denen anderer Betriebssysteme. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Es gibt ein Startmenü und eine Taskleiste ...
  • ... sowie eine Systemleiste samt Benachrichtigungsfeld, ...
  • ... eine Uhr samt Kalender und ...
  • ... ein Widget, das den verwendeten Arbeitsspeicher anzeigt. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Auch ein Dateimanager liegt Remix OS bei. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wie bei anderen Desktops lassen sich Fenster unter Remix OS vergrößern und verkleinern oder ...
  • ... maximieren. Geöffnete Anwendungen erscheinen als Icon in der Taskleiste. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Auch der integrierte Android-Standardbrowser ...
  • ... lässt sich so bildschirmfüllend betrachten. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Das zunächst auf Englisch eingestellte Remix OS kann ...
  • ... über die Systemeinstellungen ...
  • ... für den deutschen Sprachraum ...
  • ... angepasst werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Ein Terminal gibt es ebenfalls. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Im Root-Terminal sorgen diese Befehle dafür, dass Googles Dienste aktiviert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Anschließend müssen aktuelle Daten in Googles Play-Dienste und ...
  • ...  die des Google-Dienste-Frameworks gelöscht werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Nach einem Neustart ...
  • ...  muss die Play-Dienste-App über den Browser nochmal aktualisiert werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Dazu muss man sich zunächst bei Google anmelden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Anschließend kann das Update installiert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Jetzt erscheint der Play Store im Startmenü. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zuerst sollten die wichtigsten Spiele installiert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für installierte Apps werden Starter auf dem Desktop abgelegt. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wer stattdessen arbeiten will, kann die entsprechenden Anwendungen aus dem Play Store installieren und nutzen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS bringt auch ein Kontextmenü mit, das allerdings bislang nur ...
  • ... auf dem Desktop funktioniert. Apps unterstützen es nicht. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Mangels Sensoren auf dem PC dürften aber viele Apps nicht korrekt funktionieren. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS 2.0 Beta basiert auf Android 5.1.1. (Screenshot: Jörg Thoma)
Remix OS lässt sich neuerdings auch unter Windows installieren statt nur auf einem USB-Stick. (Screenshot: Jörg Thoma)


Bei Remix OS handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Projekts Android-x86 des chinesischen Entwicklers Chih-Wei Huang. Huang arbeitet seit mehreren Jahren an einer Portierung des für die ARM-Plattform entwickelten mobilen Betriebssystems von Google auf die Plattform x86 für PCs. Auf dessen Webseite wurde im Januar 2016 eine Partnerschaft mit Jide bekanntgegeben. Während Android x86 noch auf Android 4.4 basiert, beruht Remix OS 2.0 bereits auf Android 5.1.1. Jide hat zusätzliche Änderungen an der Benutzeroberfläche vorgenommen und damit Remix OS für den Einsatz auf PCs optimiert. Dazu gehören ein verbessertes Multitasking und vor allem eine Fensterverwaltung. Damit unterscheidet sich die Benutzeroberfläche von Remix OS grundlegend von dem gewohnten Android für mobile Geräte.

Neu in der aktuellen Betaversion ist die Möglichkeit, Remix OS parallel zu Windows zu installieren. Bei dieser Option wird auf Veränderungen am Dateisystem verzichtet. Stattdessen werden die drei Dateisysteme für Android als Image-Dateien unter Windows erstellt. Zusätzlich richtet der Remix-Installer den Bootloader Grub für den Start von Remix OS ein. Der wiederum wird über einen zusätzlichen Eintrag im Windows-Starter aufgerufen. Wird Windows nach einer solchen Installation neu gestartet, erscheint zunächst der Windows-eigene Bootloader mit der Option, Windows oder Remix OS zu starten. Wählt man Letzteres, erscheint anschließend das Grub-Menü mit der Startoption für Remix OS. Außerdem lässt sich Remix OS auch auf einem USB-Stick installieren. So soll das Betriebssystem herumgetragen und an einem beliebigen PC gestartet werden können.

Dualboot auch für UEFI

Eine ähnliche Lösung bot Ubuntu mit seinem Windows-Installer Wubi.exe. Wubi wird allerdings nicht mehr weiterentwickelt, unter anderem auch deswegen, weil die Unterstützung für moderne UEFI-Systeme fehlte. Die hat Jide in seinem Installer nachgereicht, allerdings mit Einschränkungen: Remix OS unterstützt beispielsweise kein Secure Boot und verweigert den Start von Remix OS, sollte Secure Boot aktiviert sein.

Nach dem ersten erfolgreichen Start wird die Datenpartition noch formatiert, die 8 GByte groß ist. Eine Option, deren Größe selbst festzulegen, bietet der Installer nicht. Die Formatierung dauert je nach Geschwindigkeit des Datenträgers mehrere Minuten. Der Start von Remix OS dauert gut eine Minute. In der aktuellen Betaversion wurde der Start nach Angaben des Herstellers nochmals beschleunigt. Im Vergleich zu anderen PC-Betriebssystemen wie Windows oder Linux ist immer noch Luft nach oben, auch wenn sich Besitzer nicht so kräftiger Smartphones über die Startgeschwindigkeit von Remix OS freuen werden.

Remix OS läuft nicht überall 

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nille02 08. Jul 2016

Die Probleme liegen aber nicht an der CPU. Es gibt jede menge Windows 2 in 1 oder...

nille02 08. Jul 2016

Man kann auch schnelle ARM Cpus bauen, aber dann brauchen die nun mal mehr Strom. Apple...

zZz 29. Mär 2016

Manche Leute haben vielleicht schon vergessen, wie fragmentiert die Welt der Downloads...

Horcrux7 26. Mär 2016

Mir ist das Geschäftsmodell nicht klar. Ohne das die damit Geld verdienen, wird das aber nix.

ve2000 26. Mär 2016

Und zwar ohne abzustürzen, nachdem man auf ein Photo geklickt hat? Ich habe es auf...



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