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Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem.
Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem. (Bild: Screenshot Jörg Thoma)

Verfügbarkeit und Fazit

Remix OS 2.0 Beta gibt es kostenlos vom Hersteller. Die 64-Bit-Variante unterstützt UEFI, sofern Secure Boot deaktiviert ist. Sie lässt sich aber wie auch die 32-Bit-Variante problemlos auf Rechnern mit einem herkömmlichen Bios installieren und nutzen.

  • Der chinesische Hersteller Jide hat die Android-Variante Remix OS 2.0 als Beta veröffentlicht, die auch auf x86-Rechnern läuft. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS gibt es in einer 32- und 64-Bit-Version. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die gezippte 64-Bit-Variante ist 734 MByte groß ...
  • ... und enthält neben dem Betriebssystem auch einen Installer sowie eine kurze Installationsanleitung. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Remix OS lässt sich neuerdings auch unter Windows installieren statt nur auf einem USB-Stick. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Installer legt Abbilddateien des Systems und einer Datenpartition unter Windows ab, die Partitionen selbst werden nicht verändert. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Neben System und Daten richtet der Remix-OS-Installer auch ein Grub-Menü ein, über das die Android-Variante nach einem Rechnerneustart gebootet werden kann. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Bootloader Grub wird über einen Eintrag im Startmenü von Windows aufgerufen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Beim ersten Start von Remix OS wird zunächst die Datenpartition formatiert. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Danach werden eine erste Sprachauswahl ...
  • ... und die AGB präsentiert. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Jetzt kann die Benutzeroberfläche von Remix OS gestartet werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Desktop unterscheidet sich kaum von denen anderer Betriebssysteme. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Es gibt ein Startmenü und eine Taskleiste ...
  • ... sowie eine Systemleiste samt Benachrichtigungsfeld, ...
  • ... eine Uhr samt Kalender und ...
  • ... ein Widget, das den verwendeten Arbeitsspeicher anzeigt. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Auch ein Dateimanager liegt Remix OS bei. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wie bei anderen Desktops lassen sich Fenster unter Remix OS vergrößern und verkleinern oder ...
  • ... maximieren. Geöffnete Anwendungen erscheinen als Icon in der Taskleiste. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Auch der integrierte Android-Standardbrowser ...
  • ... lässt sich so bildschirmfüllend betrachten. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Das zunächst auf Englisch eingestellte Remix OS kann ...
  • ... über die Systemeinstellungen ...
  • ... für den deutschen Sprachraum ...
  • ... angepasst werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Ein Terminal gibt es ebenfalls. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Im Root-Terminal sorgen diese Befehle dafür, dass Googles Dienste aktiviert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Anschließend müssen aktuelle Daten in Googles Play-Dienste und ...
  • ...  die des Google-Dienste-Frameworks gelöscht werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Nach einem Neustart ...
  • ...  muss die Play-Dienste-App über den Browser nochmal aktualisiert werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Dazu muss man sich zunächst bei Google anmelden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Anschließend kann das Update installiert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Jetzt erscheint der Play Store im Startmenü. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zuerst sollten die wichtigsten Spiele installiert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für installierte Apps werden Starter auf dem Desktop abgelegt. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wer stattdessen arbeiten will, kann die entsprechenden Anwendungen aus dem Play Store installieren und nutzen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS bringt auch ein Kontextmenü mit, das allerdings bislang nur ...
  • ... auf dem Desktop funktioniert. Apps unterstützen es nicht. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Mangels Sensoren auf dem PC dürften aber viele Apps nicht korrekt funktionieren. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS 2.0 Beta basiert auf Android 5.1.1. (Screenshot: Jörg Thoma)
Der Desktop unterscheidet sich kaum von denen anderer Betriebssysteme. (Screenshot: Jörg Thoma)

Fazit

Die Benutzeroberfläche mit der Fensterverwaltung funktioniert in Remix OS 2.0 trotz Betastatus erstaunlich gut. Besonders die Taskleiste ermöglicht einen deutlich schnelleren Wechsel zwischen Anwendungen als im klassischen Android. Gut gefällt uns die Idee, Android als portables Betriebssystem auf einem USB-Stick mit sich herumzutragen und auf einem beliebigen Rechner zu starten. Davon ist Remix OS aber mangels zuverlässiger Hardwareunterstützung aktuell aber noch weit entfernt. Denn noch startet es nur auf einer begrenzten Anzahl von Rechnern. Die Eingaben per Maus ersetzen die auf einem Touchscreen weitgehend. Ob das in Remix OS integrierte Kontextmenü langfristig auch in den einzelnen Apps umgesetzt werden kann, bleibt jedoch fraglich, da hier die jeweiligen Entwickler dafür sorgen müssen.

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Deshalb stellt sich bei Remix OS die Sinnfrage: Warum in Konkurrenz zu Googles Android und Chrome OS treten? Für Jide könnte sich sein Android-Derivat aber auszahlen. Das Betriebssystem ist bis auf die Komponenten von Google freie Software, zudem weit verbreitet und deshalb auch bekannt. Die Entwickler können es nach Belieben weiter anpassen und gleichzeitig Nutzer mit einem bereits etablierten Betriebssystem locken.

Für den Hersteller Jide lohnt sich die Eigenentwicklung aber nur, wenn er selbst einen Appstore aufbaut. Denn das Zusammensuchen und Installieren von APKs aus verschiedenen Quellen ist mühsam und zeitraubend, auch wenn Googles Play Store und Amazons App-Shop-App mit etwas Mühe nachinstalliert werden können. Aktuell scheint die Entwicklung Remix OS zunächst nur für das Hardwareangebot von Jide gedacht zu sein, das mit dem Mini-PC Remix Mini noch sehr bescheiden ausfällt. Zudem ist das Gerät mit einem ARM-Prozessor ausgestattet.

Es sei nur der Anfang, steht auf der Webseite des Herstellers. Dabei macht Remix OS bereits jetzt einen guten Eindruck, auch wenn die Macken der Beta noch ziemlich zahlreich sind. Viel Arbeit werden die Entwickler noch vor sich haben, um ihr angekündigtes Ziel zu erreichen, Remix OS als universales, portables Betriebssystem zu etablieren.

 Zusätzliche Apps gibt es nur bei Google

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nille02 08. Jul 2016

Die Probleme liegen aber nicht an der CPU. Es gibt jede menge Windows 2 in 1 oder...

nille02 08. Jul 2016

Man kann auch schnelle ARM Cpus bauen, aber dann brauchen die nun mal mehr Strom. Apple...

zZz 29. Mär 2016

Manche Leute haben vielleicht schon vergessen, wie fragmentiert die Welt der Downloads...

Horcrux7 26. Mär 2016

Mir ist das Geschäftsmodell nicht klar. Ohne das die damit Geld verdienen, wird das aber nix.

ve2000 26. Mär 2016

Und zwar ohne abzustürzen, nachdem man auf ein Photo geklickt hat? Ich habe es auf...



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