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Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem.
Remix OS ist ein für PCs optimiertes Android-Betriebssystem. (Bild: Screenshot Jörg Thoma)

Zusätzliche Apps gibt es nur bei Google

Die App-Auswahl in der Betaversion von Remix OS ist bescheiden. Es fehlen jegliche Google-Apps, etwa der Play Store, der sich aber nachinstallieren lässt. Das in Remix OS integrierte Android bringt aber etliche Google-Dienste mit. Die Dienste schlummern teilweise deaktiviert im Betriebssystem und lassen sich in der Root-Shell mit ein paar Kommandozeilenbefehlen aktivieren. Auch Amazons App-Shop-App können wir einrichten. Einen eigenen App-Store bringt Remix OS nicht mit und es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass Jide selbst an einem arbeitet.

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  • Der chinesische Hersteller Jide hat die Android-Variante Remix OS 2.0 als Beta veröffentlicht, die auch auf x86-Rechnern läuft. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS gibt es in einer 32- und 64-Bit-Version. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die gezippte 64-Bit-Variante ist 734 MByte groß ...
  • ... und enthält neben dem Betriebssystem auch einen Installer sowie eine kurze Installationsanleitung. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Remix OS lässt sich neuerdings auch unter Windows installieren statt nur auf einem USB-Stick. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Installer legt Abbilddateien des Systems und einer Datenpartition unter Windows ab, die Partitionen selbst werden nicht verändert. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Neben System und Daten richtet der Remix-OS-Installer auch ein Grub-Menü ein, über das die Android-Variante nach einem Rechnerneustart gebootet werden kann. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Bootloader Grub wird über einen Eintrag im Startmenü von Windows aufgerufen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Beim ersten Start von Remix OS wird zunächst die Datenpartition formatiert. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Danach werden eine erste Sprachauswahl ...
  • ... und die AGB präsentiert. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Jetzt kann die Benutzeroberfläche von Remix OS gestartet werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Desktop unterscheidet sich kaum von denen anderer Betriebssysteme. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Es gibt ein Startmenü und eine Taskleiste ...
  • ... sowie eine Systemleiste samt Benachrichtigungsfeld, ...
  • ... eine Uhr samt Kalender und ...
  • ... ein Widget, das den verwendeten Arbeitsspeicher anzeigt. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Auch ein Dateimanager liegt Remix OS bei. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wie bei anderen Desktops lassen sich Fenster unter Remix OS vergrößern und verkleinern oder ...
  • ... maximieren. Geöffnete Anwendungen erscheinen als Icon in der Taskleiste. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Auch der integrierte Android-Standardbrowser ...
  • ... lässt sich so bildschirmfüllend betrachten. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Das zunächst auf Englisch eingestellte Remix OS kann ...
  • ... über die Systemeinstellungen ...
  • ... für den deutschen Sprachraum ...
  • ... angepasst werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Ein Terminal gibt es ebenfalls. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Im Root-Terminal sorgen diese Befehle dafür, dass Googles Dienste aktiviert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Anschließend müssen aktuelle Daten in Googles Play-Dienste und ...
  • ...  die des Google-Dienste-Frameworks gelöscht werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Nach einem Neustart ...
  • ...  muss die Play-Dienste-App über den Browser nochmal aktualisiert werden. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Dazu muss man sich zunächst bei Google anmelden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Anschließend kann das Update installiert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Jetzt erscheint der Play Store im Startmenü. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zuerst sollten die wichtigsten Spiele installiert werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für installierte Apps werden Starter auf dem Desktop abgelegt. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wer stattdessen arbeiten will, kann die entsprechenden Anwendungen aus dem Play Store installieren und nutzen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS bringt auch ein Kontextmenü mit, das allerdings bislang nur ...
  • ... auf dem Desktop funktioniert. Apps unterstützen es nicht. (Screenshots: Jörg Thoma)
  • Mangels Sensoren auf dem PC dürften aber viele Apps nicht korrekt funktionieren. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Remix OS 2.0 Beta basiert auf Android 5.1.1. (Screenshot: Jörg Thoma)
Ein Terminal gibt es ebenfalls. (Screenshot: Jörg Thoma)

Im Startmenü gibt es auch eine Verknüpfung zu einem Terminal, das allerdings nur mit normalen Benutzerrechten läuft. Stattdessen wechseln wir wie unter Linux gewohnt mit Strg-Alt-F1 auf die erste Konsole, die wieder ein Prompt mit Root-Rechten bietet. Dort geben wir die im Forumsbeitrag des Nutzers remixtester aufgelisteten Befehle ein und wechseln anschließend mit Strg-Alt-F7 zurück zum Desktop.

Nicht alle Apps laufen rund

Wir folgen weiter der Anleitung für die aktuelle Beta, die weiter unten auf der Webseite bei XDA-Developers zu lesen ist, und löschen in den Einstellungen die aktuellen Daten der Google-Play-Dienste und des Google-Dienste-Frameworks. Nach einem Neustart von Remix OS öffnen wir den Browser und suchen nach "Google Play Dienste". Die Suchergebnisse zeigen die offizielle App von Google an, die wir anklicken. Daraufhin lädt das APK-Paket herunter und installiert sich automatisch. Anschließend müssen wir uns noch mit unserem Google-Konto anmelden. Schließlich werden die Dienste aktualisiert und wir haben Zugriff auf Googles Play Store.

Nicht alle Anwendungen funktionieren freilich einwandfrei, auch wenn wir sie installieren können. Der App für den Zugriff auf die Mediathek von ARD fehlt etwa die Runtime "Crosswalk Project". Außerdem fehlen dem PC möglicherweise Sensoren, etwa der Beschleunigungsmesser, der Kompass oder das GPS für die Standortdienste, die Anwendungen wie Maps oder auch einen Sternenatlas benötigen. Aber auch die x86-Plattform macht einigen Anwendungen zu schaffen, etwa Benchmark-Programmen wie Geekbench. Anwendungen wie Google Docs oder Microsofts Word-App funktionieren hingegen ebenso klaglos wie der Kalender und E-Mail-Apps von Google.

Die Apps, die funktionieren, etwa Google Docs oder Microsofts Word, lassen sich problemlos mit der Maus und der Tastatur bedienen. Was fehlt, ist die Möglichkeit, mit dem Mausrad zu zoomen, das funktioniert nur auf Rechnern mit Touchpad. In den Systemeinstellungen gibt es noch keine Option, die Mauseingaben selbst zu konfigurieren. Und in dem Spiel Sugar Crush konnten wir unseren Namen nicht per Tastatur eingeben, offenbar erkannte die Anwendung die angeschlossene Tastatur gar nicht erst. Erst durch den Aufruf der Bildschirmtastatur ließ sich das nachholen. Insgesamt konnten wir Remix OS jedoch auch ohne Touchscreen mühelos bedienen, die Maus oder das Touchpad ersetzte das Tippen auf den Bildschirm weitgehend nahtlos.

Remix OS lässt sich auch wieder deinstallieren. Die Anwendung dafür liegt nach der Installation im Verzeichnis RemixOS im Stammverzeichnis des Windows-Laufwerks, das bei der Installation ausgewählt wurde.

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nille02 08. Jul 2016

Die Probleme liegen aber nicht an der CPU. Es gibt jede menge Windows 2 in 1 oder...

nille02 08. Jul 2016

Man kann auch schnelle ARM Cpus bauen, aber dann brauchen die nun mal mehr Strom. Apple...

zZz 29. Mär 2016

Manche Leute haben vielleicht schon vergessen, wie fragmentiert die Welt der Downloads...

Horcrux7 26. Mär 2016

Mir ist das Geschäftsmodell nicht klar. Ohne das die damit Geld verdienen, wird das aber nix.

ve2000 26. Mär 2016

Und zwar ohne abzustürzen, nachdem man auf ein Photo geklickt hat? Ich habe es auf...



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