Abo
  • IT-Karriere:

Remix IO: Neue Set-Top-Box mit Remix OS und Android TV ist finanziert

Jide hat mit Remix IO eine kleine Box für Fernseher und Monitore vorgestellt, auf der sowohl das Desktop-Android Remix OS als auch Android TV läuft. Die Finanzierung per Kickstarter ist nach einem Tag Kampagnenlaufzeit bereits gesichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Jides neue TV-Box Remix IO
Jides neue TV-Box Remix IO (Bild: Jide)

Der chinesische Hersteller Jide hat mit Remix IO eine neue Set-Top-Box vorgestellt, auf der parallel Android und Android TV laufen. Anstelle von purem Android ist Remix OS installiert, die von Jide entwickelte Desktop-Variante des mobilen Betriebssystems. Dadurch soll sich Remix IO sowohl als Fernsehbox als auch als Desktop-PC mit Tastatur und Maus nutzen lassen.

Stellenmarkt
  1. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Dortmund, Münster
  2. NTI Kailer GmbH, Villingen-Schwenningen, Wendlingen, Lahr, Magdeburg

Die kleine Box verfügt daher über zahlreiche Anschlüsse: Anders als bei anderen TV-Boxen können Monitore nicht nur per HDMI-Kabel angeschlossen werden, sondern auch über einen VGA-Anschluss. Zudem gibt es einen 3,5-mm-Audioausgang und insgesamt vier USB-2.0-Anschlüsse. Darüber hinaus einen Ethernet-Anschluss und WLAN das nach 802.11/ac unterstützt wird.

  • Der Remix IO von Jide (Bild: Jide)
  • Der Remix IO ist eine TV-Box, die mit Android TV und dem auf Android basierenden Desktop-System Remix OS kommt. (Bild: Jide)
  • An den Remix IO lassen sich auch Controller anschließen. (Bild: Jide)
  • Mit Maus und Tastatur dient die Box als Mini-PC.
  • An Anschlüssen stehen unter anderem Ethernet und HDMI zur Verfügung, an der Seite hat die Box noch einen VGA-Port. (Bild: Jide)
  • Der Remix IO wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert. (Bild: Jide)
Der Remix IO von Jide (Bild: Jide)

Nutzer erkennen über kleine beleuchtete Symbole an der Front der Box, ob gerade der Remix-OS-Modus oder der Android-TV-Modus aktiviert ist. Die in einem ersten Video gezeigte Oberfläche von Android TV scheint der herkömmlichen zu entsprechen. Sie ermöglicht Nutzern, speziell für die Nutzung auf einem Fernseher geeignete Apps aufzurufen, etwa Streaming-Anwendungen oder auch Spiele. Die Oberfläche ist entsprechend großformatig aufgezogen.

Die Benutzeroberfläche von Remix OS hingegen ist konsequent auf die Nutzung als Desktop-System getrimmt - obwohl ein Android-System dahintersteckt. Remix OS arbeitet mit Fenstern, einer Art Taskleiste und wird mit Maus und Tastatur bedient. Das System basiert auf Android 7.0.

SoC von Rockchip

Im Inneren des Remix IO steckt Rockchips Achtkern-CPU RK3368 mit A53-Kernen und einer maximalen Taktrate von 1,2 GHz. Das SoC wurde bereits im Jahr 2015 vorgestellt und ist entsprechend nicht vergleichbar mit aktuellen Top-Chips. Jide baut in seine TV-Box 2 GByte Arbeitsspeicher ein, der interne Flash-Speicher ist 16 GByte groß. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 128 GByte ist eingebaut.

Für die Realisierung des Projektes sammelt Jide aktuell auf Kickstarter Geld. Bis zum 19. November 2016 sollten 250.000 US-Dollar für die Produktion des Remix IO gesammelt werden - ein Ziel, das bereits nach einem Tag überschritten wurde. Aktuell haben über 2.700 Unterstützer über 300.000 US-Dollar zusammengebracht.

Momentan können Unterstützer sich ein Remix IO für 100 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versand vorbestellen. Sollten die 4.000 zu diesem Preis bereitstehenden Geräte vergriffen sein, kostet die TV-Box 110 US-Dollar. Die Auslieferung soll im März 2017 erfolgen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-63%) 16,99€
  3. (-55%) 4,50€
  4. 3,99€

flow77 23. Okt 2016

Das ist ein Atom vom letzten Jahr. Und was er mit der Hardware meint sind wohl diese USB...


Folgen Sie uns
       


LG G8x Thinq - Hands on

Das G8x Thinq von LG kann mit einer speziellen Hülle verwendet werden, die dem Smartphone einen zweiten Bildschirm hinzufügt. Golem.de hat sich das Gespann in einem ersten Kurztest angeschaut.

LG G8x Thinq - Hands on Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

    •  /