Remedy: Steam-Version von Quantum Break läuft bei Nvidia flotter

Keine Universal Windows Platform mehr notwendig: Microsoft hat Quantum Break auch für Steam veröffentlicht, die Boxed-Version stammt von THQ Nordic. Wer eine Geforce-Karte verwendet, profitiert teils - wer eine Radeon nutzt, sollte bei der UWP bleiben.

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Quantum Break
Quantum Break (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Seit vergangenem Donnerstag ist Quantum Break auch über Valves Steam-Plattform erhältlich, parallel dazu hat THQ Nordic eine Retail-Version veröffentlicht. Das eigentliche Spiel unterscheidet sich nicht vom bisherigen, wie es für Microsofts Universal Windows Platform (UWP) unter Windows 10 verfügbar ist. Neu ist allerdings der Verzicht auf Direct3D 12, stattdessen wird wie bei der Xbox One die D3D11-Grafikschnittstelle verwendet. Folgerichtig läuft Quantum Break nun auch unter Windows 8.1 und Windows 7.

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Die Installationsgröße liegt bei 68 GByte, da bisherige Patches eingeflossen sind. Darunter fällt auch das Update, welches das Upscaling auf Wunsch deaktivierte und neue Grafikoptionen hinzufügte. Bei der Leistung weisen die Steam- und die UWP-Version allerdings deutliche Unterschiede auf: Wie Tests von Computerbase und Digital Foundry zeigen, kommt es auf die verwendete Grafikkarte an. Optisch unterscheiden sich beide Versionen etwa bei der Beleuchtung marginal, was bei unterschiedlichen APIs üblich ist.

AMD liegt D3D12, Nvidia eher D3D11

Wer eine AMD-Grafikkarte einsetzt, sollte bei der Universal Windows Platform bleiben. Das gilt insbesondere bei schwachen Prozessoren, da unter D3D12 dank geringerem Overhead die Bildrate weit höher liegt als unter D3D11 bei Steam. Hinzu kommt, dass die Frametimes deutlich gleichmäßiger sind, die Darstellung also runder ist - unter Steam hingegen stottert Quantum Break leicht.

Mit einer Nvidia-Karte läuft die D3D11-Version unter Steam rund ein Viertel flotter als mit der Universal Windows Platform, dafür sind die Frametimes viel schlechter. Auf welcher Plattform Quantum Break daher besser spielbar ist, hängt stark vom subjektiven Gefühl ab. Wir ziehen eine saubere Bildverteilung einer nominell höheren Bildrate vor - allerdings leidet die Universal Windows Platform weiterhin unter Problemen, wie fehlendem Triple Buffering.

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Schlussendlich ist es schade, dass die Steam-Version nicht schlicht beide Grafikschnittstellen unterstützt und Nutzer sich aussuchen können, ob sie Direct3D 11 oder Direct3D 12 verwenden möchten.

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