Rembrandt R: Asrock packt AMD Ryzen 7000 auf kleines Mainboard
Mit den 4x4-Boards von Asrock lassen sich kompakte PCs mit mobilen Zen-3+-Chips bauen. RAM, SSD und HDD können selbst ausgesucht werden.
Der Hersteller Asrock hat kompakte Mainboards mit integriertem Ryzen-7000-Chip (Rembrandt R) vorgestellt. Auf dem 4x4-7035/D5 wird ein Ryzen 5 7535U vorinstalliert. Dabei handelt es sich um die neuen Mobile-Chips von AMD mit einer TDP von maximal 28 Watt. Die sechs Kerne und zwölf Threads basieren auf Zen 3+. Das Asrock-Mainboard bietet also eine Plattform für kompakte und energieeffiziente Computer.
Auf einer Fläche von 10,4 x 10,2 cm können User auf zwei SO-DIMM-Slots zugreifen. Darin passen diverse DDR5-4800-RAM-Module. Maximal sind 64 GByte Arbeitsspeicher verbaubar. Auf der Oberseite sind zudem zwei M.2-Ports vorhanden – ein E-Key- und ein M-Key-Slot. Darin passen M.-2-2280-SSDs und Adapterkarten wie WLAN-Module. Ein weiteres Laufwerk kann intern an die SATA-3-Schnittstelle angeschlossen werden. Außerdem steht ein Com-Interface zur Verfügung.
Genügend Anschlüsse dabei
Das Mainboard ist für die Nutzung mit mindestens zwei Bildschirmen ausgelegt. Displayport 1.4 und HDMI 2.1 sind direkt an die integrierte AMD-Radeon-Grafikeinheit angebunden. Dazu kommen zwei weitere USB-4-Ports (USB Typ-C), die ebenfalls mittels DP Alternate Mode für Displays genutzt werden können. Zu weiteren Anschlüssen zählen vier USB-A-Ports (2x 3.2 Gen2, 2x 2.0) und zwei Ethernet-Buchsen. Eine davon ist für 2,5-GBit-Ethernet ausgelegt. Die andere Buchse beschränkt sich auf Gigabit Ethernet.
Das gleiche Mainboard gibt es auch mit etwas schnellerem Ryzen 7-7735U-SoC. Die Modellbezeichnung 4x4-7735U/D5 weist auf den Ryzen-7-Chip hin. Beide Modelle werden aktiv mittels Lüfter gekühlt. Der Startpreis liegt bei 480 US-Dollar. Für die leistungsfähigere Version werden 630 US-Dollar fällig. Dabei sind RAM und SSD nicht enthalten.