Remarkable: Tablet mit E-Ink und Stiftbedienung
Mit dem Paper-Tablet Remarkable(öffnet im neuen Fenster) aus Norwegen sollen Anwender ähnlich wie mit einem E-Book-Reader umgehen können. Das 10,3 Zoll große Modell verfügt dazu über einen Touchscreen, der auch mit einem drucksensitiven Stift (2.048 Druckstufen) genutzt werden kann. So lassen sich handschriftliche Notizen und Zeichnungen anlegen und Dokumente bearbeiten.
Das Display mit einer Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixeln bietet eine Punktdichte von 226 ppi. Auf eine Glasoberfläche hat der Hersteller verzichtet. Die Stifteingabe soll mit einer Verzögerung von 55 Millisekunden erfolgen. Das Tablet hat Lagesensoren, so dass der Bildschirminhalt je nach Positionierung gedreht werden kann.
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Das Tablet ist mit einem 3.000-mAh-Akku ausgerüstet und wird über Micro-USB geladen. Zur Laufzeit wurden noch keine Angaben gemacht. Apps zum Websurfen oder zum Spielen soll es explizit nicht geben.
Die Hardwareausstattung beinhaltet eine ARM-Cortex-A9-CPU mit 1 GHz , 512 MByte RAM und 8 GByte Speicherplatz. WLAN wird unterstützt, einen SD-Kartenslot gibt es nicht. Auf dem Remarkable läuft ein auf Linux basierendes Betriebssystem namens Codex. Das Tablet unterstützt unter anderem PDF- und E-Pub-Dokumente.
Das Tablet misst 177 x 256 x 6,7 mm und soll ab August 2017 für 530 US-Dollar erhältlich sein. Eine Schutzhülle und der Stift kosten jeweils noch einmal 80 US-Dollar. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten dieser Art ist Remarkable kein richtiges Crowdfunding-Projekt, das auf Indiegogo oder Kickstarter versucht, Geld für die Entwicklung einzusammeln.
Vorbesteller sollen das Paket bestehend aus Tablet, Stift und Hülle für rund 380 US-Dollar erhalten, wobei jederzeit eine Stornierung bei gleichzeitiger Rückerstattung des Geldes möglich ist. Zu den Preisen kommen beim Import nach Deutschland noch die Einfuhrumsatzsteuer und eventuelle Zollgebühren dazu.