Remarkable Paper Pure im Test: Remarkables neues Tablet ist günstiger und oldschool
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Nach dem großen Paper Pro und dem kleinen Paper Pro Move hat Remarkable ein neues E-Paper-Notiztablet vorgestellt. Mit dem Gerät besinnt sich der norwegische Hersteller auf seine ersten Modelle zurück: Das Paper Pure hat weder Farbdisplay noch Beleuchtung. Golem probierte das mit 400 Euro bisher preiswerteste Remarkable-Tablet aus – und ist froh über Remarkables unveränderte Produktstrategie.
Das Paper Pure hat wie das Remarkable 2 ein 10,3 Zoll großes Display, das Gehäuse ist aber wesentlich kompakter. Dadurch bietet das neue Modell einen gleich großen Schreibbereich wie das Remarkable 2, nimmt aber weniger Raum ein. Vor allem der Rand unterhalb des Displays ist wesentlich schmaler.
Da das Paper Pure kleiner als das Paper Pro und das Gehäuse aus Kunststoff und nicht aus Aluminium ist, liegt es zudem besser in der Hand als Remarkables großes Tablet. Das Paper Pure misst 228 x 187 x 6 mm, das Paper Pro kommt auf 274,1 x 196,6 x 5,1 mm. Mit 360 Gramm ist das neue Modell leichter als das Paper Pro, das 525 Gramm wiegt. Das Remarkable 2 kommt auf etwas mehr als 400 Gramm.
Paper Pure ist leicht
In der täglichen Nutzung finden wir es angenehmer, das neue Modell über eine längere Zeit zu halten als das Paper Pro oder das Remarkable 2. Noch angenehmer in der Hand liegt natürlich das Paper Pro Move, dafür ist dort die Schreibfläche aber nur so groß wie ein kleiner Schreibblock.
Beim Paper Pure hingegen können wir problemlos auch umfangreichere Notizen aufschreiben, was beim Paper Pro Move nicht so komfortabel möglich ist. Aus Kostengründen verzichtet Remarkable bei seinem neuen Tablet auf ein farbiges E-Paper-Display – stattdessen kommt die dritte Version des monochromen Canvas-Displays zum Einsatz. Der Bildschirm unterstützt 16 Graustufen und hat eine Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixeln.
Dieses hat wie der Bildschirm des Remarkable 2 keine Beleuchtung. Das spart Gewicht und Geld. Das Paper Pure kann aber nicht wie das Paper Pro oder das Paper Pro Move im Dunkeln genutzt werden - wie Papier. Das Panel hat dafür einen helleren Hintergrund: E-Paper-Displays mit Farbe sind in der Regel unter Auflicht dunkler als monochrome Varianten.
Bereits bei leichtem Umgebungslicht sind Inhalte auf dem Paper Pure gut erkennbar, was auch am guten Kontrast liegt. Die Basis für das Display ist ein Carta 1300 von E-Ink. Farben lassen sich dennoch verwenden, sie werden dann etwa bei exportierten Dateien dargestellt – nur nicht auf dem Display des Paper Pure.



