Gute Umwandlung von Handschrift in Typentext
Typentext können wir wie beim Paper Pro auch aus unserer Handschrift generieren: Es lassen sich entweder einzelne handgeschriebene Seiten oder mehrere auf einmal umwandeln. Dafür müssen wir in den Einstellungen (oder bei der ersten Nutzung der Umwandlung) die von uns verwendete Sprache auswählen. Wer mehrere Sprachen verwendet, muss sie vor den Umwandlungen umstellen, was etwas umständlich sein kann.
Auch bei schlimmen Handschriften bekommt die Handschriftenerkennung des Paper Pro Move noch gute Resultate hin. Fehlerfrei sind sie nicht, das können wir angesichts der verwendeten Sauklaue der Software aber nicht vorwerfen. Um handschriftliche Notizen mit externen Personen zu teilen, ist die Umwandlung sehr gut.
Wir können mit der Systemsuche nicht nur in den getippten Notizen nach Begriffen suchen, sondern auch in den handschriftlich verfassten. Dafür legt das Paper Pro Move einen Index unserer Aufzeichnungen an, der dann durchsucht wird. Dadurch ist die Handschriftensuche erstaunlich schnell, auch die Ergebnisse sind gut.
Kleineres Format bedeutet: anderer Anwendungszweck
Für uns ist das Schreiben auf dem Paper Pro Move insgesamt etwas völlig anderes als auf dem Paper Pro. Das liegt nicht an der Technik oder der Software, sondern am Format. Das Move ist für uns ein Notizblock, das Paper Pro eher ein Notizheft. Der Unterschied: Auf dem Move machen wir tendenziell kurze, knappe Notizen, auf dem Paper Pro schreiben wir eher längere Abhandlungen.










Das liegt einfach an dem fehlenden Platz auf dem Move, wenn wir es hochkant verwenden. Zwar lässt sich das Gerät auch im Querformat nutzen, das finden wir angesichts des notwendigen Scrollens aber nicht besonders praktisch. Scrollen ist auf jedem Remarkable-Tablet immer noch eine etwas fummelige Sache, da ist das Move keine Ausnahme.
Auf einem großen Remarkable-Tablet gemachte Notizen haben auf dem Move aufgrund des kleineren Formats eine recht kleine Schrift – es sei denn, wir zoomen heran, was fummelig ist. Andersherum sind auf dem Move gemachte Notizen auf dem Paper Pro riesig. Wer beide Tablets parallel verwendet, muss mit den unterschiedlichen Formaten klarkommen.
Bei den interaktiven Methods-Vorlagen bietet Remarkable noch nicht alle im kleineren Format des Move an. Vorlagen wie To-do- oder normale Kalender gibt es schon im kleineren Format, die zahlreichen anderen Vorlagen hingegen nicht. Laden wir uns beispielsweise die Methods-Vorlage Meeting Index herunter, ist das auf dem kleinen Display des Move eine ziemlich frickelige Sache.



