Release Groups: Verhaftungen führen zu weniger illegalen Releases

Die Zahl der Warez-Releases hat sich noch nicht von den Durchsuchungen und Verhaftungen bei der Release Group Sparks und anderen erholt.

Artikel veröffentlicht am ,
Polizist an beschlagnahmtem Rechner
Polizist an beschlagnahmtem Rechner (Bild: Interpol)

Die Durchsuchungen und Verhaftungen bei der bekannten Release Group Sparks in der vergangenen Woche haben laut einer Webseite, die Releases der sogenannten Warez-Szene auflistet, spürbare Auswirkungen auf die Zahl der Veröffentlichungen von Gruppen dieser Szene. Das berichtet das Magazin Torrentfreak unter Berufung auf Daten von Predb.org.

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Am Mittwoch, den 19. August, gab es demnach 1.944 illegale Neuerscheinungen. Eine Woche später, einen Tag nach den ersten Durchsuchungen, war diese Zahl auf 168 Veröffentlichungen gesunken. Besonders in den Bereichen Games und E-Books erschien fast nichts Neues mehr.

Millionen Menschen weltweit nutzen illegale Streaming- und Downloadangebote. Viele der Dateien dort werden von Release Groups bereitgestellt. Diese bestehen aus einer kleinen Anzahl von Personen, die unter dem Oberbegriff The Scene bekannt sind. Da auf diese Tätigkeit hohe Haftstrafen stehen, agieren die Täter laut Torrentfreak mit wenig oder keinem öffentlichen Profil. Allerdings stammen längst nicht alle Veröffentlichungen auf illegalen Download- und Filmplattformen aus dieser Scene.

Die Polizei ging international mit Durchsuchungen und Verhaftungen gegen die bekannte Release Group Sparks vor. In Nordamerika, Europa und Asien wurden 60 Server heruntergefahren und mehrere der Hauptverdächtigen festgenommen.

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Eines der Mitglieder des mutmaßlichen Netzwerks wurde in Zypern festgenommen, ein weiteres in den USA. Server wurden in Deutschland, Kanada, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Lettland, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Südkorea, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien beschlagnahmt und abgeschaltet.

Das US-Justizministerium erklärte: "In Abstimmung mit Strafverfolgungsbehörden in 18 Ländern und unterstützt von Eurojust und Europol wurden Dutzende von Servern in Nordamerika, Europa und Asien, die von der Sparks Group kontrolliert werden, offline genommen. Diese nutzte die Server, um urheberrechtlich geschützte Inhalte zu speichern und an Mitglieder auf der ganzen Welt zu verbreiten."

Die Sparks Group, gegen die seit 2016 ermittelt wird, umging den Kopierschutz von noch unveröffentlichten DVDs und Blu-rays und verbreitete die Filme und Serien weiter.

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Lirumlarum 08. Sep 2020

Übelst antilustig.

DerYupp 07. Sep 2020

Vor allem sitzt der jetzt seit Tagen an dem Rechner und scheint keinen Millimeter weiter...

jg (Golem.de) 07. Sep 2020

Danke für den Hinweis! Wir haben Überschrift und Text etwas angepasst und klarer gemacht...

narfomat 06. Sep 2020

das "erschliesst" sich schon, sogar sehr einfach mit weniger als 10 sekunden darüber...

AntonZietz 05. Sep 2020

Korrekt, hatte es auch. Für fast 48 Stunden. Ein paar currys mussten neue IP Adressen in...



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