Abo
  • Services:
Anzeige
Die Schokoladenhüllen des Wunderbar
Die Schokoladenhüllen des Wunderbar (Bild: Golem.de)

Der Wunderbar für Entwickler

Anzeige

Relayr.io will kein Geld mit dem Verkauf von Hardware oder eigenen Apps verdienen. Geld soll eher von anderen Unternehmen kommen, die ohne viel Aufwand ihre eigenen Produkte auf Basis der Relayr-Plattform IoT-fähig machen wollen.

Wie passt der Wunderbar in dieses Konzept? Die Macher waren sich bewusst, dass eine solche Plattform ein Henne-Ei-Problem hat: ohne offene Beacons (Sensoren) keine Apps von freien Entwicklern, aber ohne Apps auch kein Interesse von Hardwareherstellern, sich für die Relayr-Plattform zu öffnen. Der Wunderbar als Entwicklerboard soll das Problem lösen und die Entwicklung von Apps ermöglichen.

Nachdem sie erste Prototypen hergestellt hatten, starteten die Macher eine Crowdfunding-Kampagne, um damit die weitere Entwicklung des Boards und dessen Produktion anzukurbeln. Willkommener Nebeneffekt sollte die Marketingwirkung der Kampagne sein. Jackson Bond, der Produktleiter, erzählt uns, dass sie deshalb ursprünglich auf Kickstarter setzen wollten. Keine andere Plattform zieht mehr Supporter an. Doch quasi in letzter Minute gingen sie zu Dragon Innovation. Diese weniger bekannte Plattform unterscheidet sich deutlich von anderen Crowdfunding-Plattformen. Sie wählt gezielt Hardwareprojekte aus und bietet den Projekten auch Hilfe bei der Planung und Produktion ihrer Hardware.

  • Ein zusammenhängender Prototyp des Wunderbar (Golem.de)
  • Die Schokoladengehäuse sind optional. (Golem.de)
  • Links: der letzte Prototyp des Hauptmoduls mit WLAN-Schnittstelle, rechts: ein älterer Prototyp noch mit  anhängenden Beacons (Golem.de)
  • Die Beacons sind klein und umfassen neben den Sensoren auch ein Bluetooth-Modul. (Golem.de)
  • Die Programmierung erfolgt mittels SDK und der üblichen IDEs für die App-Prgrammierung. (Golem.de)
Ein zusammenhängender Prototyp des Wunderbar (Golem.de)

Um bei der Schokoladenmetapher zu bleiben: Die Platine des Wunderbar sieht aus wie zwei Riegel Twix, die in einer Lebkuchenprinte stecken. Auf der "Printe", dem Hauptmodul, sitzt ein Mikrocontroller zusammen mit einem USB-Anschluss, einem WLAN-Baustein und einem BluetoothLE-Empfänger. Auf je einem Riegel sitzen drei Beacons, die sich abbrechen lassen. Jedes Beacon umfasst das eigentliche Sensor-Element und einen BluetoothLE-Empfänger. Derzeit sind als Sensoren integriert: ein Licht-Helligkeitssensor, ein Feuchtigkeits- sowie Temperatursensor, ein Entfernungsmesser und ein Bewegungssensor. Dazu kommt ein IR-Sender, eines der Beacons enthält außerdem einen Grove-Anschluss. Dabei werden teilweise einige Sensoren auf einem Modul kombiniert. Das ist eher unpraktisch, aber den Wunderbar verstehen die Macher schließlich als Entwicklerhilfe, nicht als Produkt für den Endverbraucher.

 Relayr.io: Have a Wunderbar, have a breakVor der Nutzung bitte auseinanderbrechen 

eye home zur Startseite
weisertyp 19. Mär 2014

Soweit ich weiß, ist die Technologie da schon weit genug, denn ich habe da von KONE was...

AgatePalim 09. Mär 2014

Langfristig hoffe ich das sich für die verschiedenen Cloud-Dienste Standards...

derPhiL 07. Mär 2014

Ich lese in letzter Zeit viele verschiedene Home Automation 'Erfindungen' die ja dieses...

MisterProll 07. Mär 2014

Gibt es, bei Enocean. Aber da muss man aufpassen, daß immer genug Licht vorhanden ist...

Moe479 07. Mär 2014

ich wundere mich auch über diesen erneuten anfall von 'kreativität' bei der namensgebung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über 3C - Career Consulting Company GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. P3 group GmbH, Stuttgart, Böblingen
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Detecon International GmbH, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,99€
  2. 1,99€
  3. 3,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesnetzagentur

    Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler

  2. Amazon Fire TV

    Die Rückkehr der Prime-Banderole

  3. Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on

    Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt

  4. Snap Spectacles

    Snap verkauft Sonnenbrille mit Kamera für 130 US-Dollar

  5. Status-Updates

    Whatsapp greift mit vergänglichem Status Snapchat an

  6. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  7. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  8. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  9. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  10. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Funkanlagenrichtlinie: Mit dem Router-Lockdown kommt das absolute Chaos
EU-Funkanlagenrichtlinie
Mit dem Router-Lockdown kommt das absolute Chaos
  1. Freie Software Gemeinnützigkeit-as-a-Service gibt es auch in Europa
  2. CPU-Architektur RISC-V soll dominierende Architektur werden
  3. IETF-Standard Erste Quic-Tests kommen noch diesen Sommer

Autonomes Fahren: Die Ära der Kooperitis
Autonomes Fahren
Die Ära der Kooperitis
  1. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  2. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  3. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden

Thimbleweed Park angespielt: Die Rückkehr der unsterblichen Pixel
Thimbleweed Park angespielt
Die Rückkehr der unsterblichen Pixel

  1. Re: Stick vs. Box

    ssj3rd | 10:41

  2. Benutzerfreundlichkeit ist Teufelszeug

    StaTiC2206 | 10:40

  3. den alten Stick hätten sie längst vom Markt...

    Golressy | 10:40

  4. Re: Netflix ist die absolute Frechheit!

    Jackie | 10:40

  5. Re: Fakten durcheinander gebracht

    ChMu | 10:40


  1. 09:06

  2. 08:05

  3. 08:00

  4. 07:27

  5. 07:12

  6. 18:33

  7. 17:38

  8. 16:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel