Abo
  • Services:

Relativity Space: Raketenbau ohne Menschen

Um Raketen billiger zu machen, will ein Startup aus Kalifornien jetzt die Menschen einsparen und die Produktion der Raketen automatisieren. Dafür sucht es dringend ... nach Personal.

Artikel veröffentlicht am ,
Große Teile des Rutherford-Raketentriebwerks werden 3D-gedruckt
Große Teile des Rutherford-Raketentriebwerks werden 3D-gedruckt (Bild: Rocketlab)

Die Firma Relativity Space ist eines der neuen Startups in der privaten Raumfahrtszene. Das Ziel der Firma ist es, Raketen ohne menschliche Arbeit zu bauen. Die Firma hat bereits knapp 10 Millionen US Dollar an Startkapital gesammelt und ist auf der Suche nach Mitarbeitern für den Entwurf der Rakete und der Produktionsanlagen.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. über eTec Consult GmbH, Wettenberg

Nach Recherchen von Geekwire sind die Gründer zwei Ingenieure, die zuvor in der Triebwerksentwicklung für SpaceX und Blue Origin gearbeitet haben. Blue Origin ist die private Raumfahrtfirma des Amazon-Gründers Jeff Bezos. Bei der Entwicklung neuer Triebwerke werden immer häufiger 3D-Druckverfahren eingesetzt. Komplexe Bauteile wie die Brennkammern von kleineren Raketentriebwerken wie das Super Draco von SpaceX oder das Rutherford-Triebwerk von Rocketlabs werden inzwischen komplett im Sinterverfahren gedruckt.

Details über das Vorhaben gibt die Firma noch nicht bekannt. Aus den Stellenanzeigen lässt sich aber schließen, dass derzeit schlicht noch kein vollständiges Konzept existiert. Es ist anzunehmen, dass die Firma zunächst eine kleinere Rakete entwickeln wird und somit Teil einer wachsenden Investitionsblase wird, die auf steigende Nachfrage für kleine Trägerraketen zum Start von Mikro- und Nanosatelliten im Bereich von etwa 100 Kilogramm und weniger hofft.

Relativity Space wäre dann eine von dutzenden Firmen, die Konzepte für solche Raketen vorgelegt haben. Bisher hat noch keine dieser neuen Firmen eine Rakete gestartet. Die neuseeländische Firma Rocketlabs hat aber bereits alle Teile ihrer Rakete qualifiziert und plant den ersten Start ihrer Electron-Rakete noch in diesem Jahr. Zusammen mit Firefly Space gehört sie zu den vielversprechenderen Kandidaten dafür, nach dem unvermeidlichen Platzen der Blase noch zu existieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 164,90€ + Versand
  2. 119,90€

Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Promotion Netflix testet Werbung zwischen Serienepisoden
  2. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  3. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden

Leckere neue Welt: Die Stadt wird essbar und smart
Leckere neue Welt
Die Stadt wird essbar und smart

Obst und Gemüse von der Stadtmauer. Salat und Kräuter aus dem Stadtpark. In essbaren Städten sprießt und gedeiht es, wo sonst Hecken wuchern und Geranien blühen. In manchen Metropolen gibt es gar sprechende Bänke, denkende Mülleimer und Gewächshochhäuser.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. IT-Sicherheit Angriffe auf Smart-City-Systeme können Massenpanik auslösen

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

    •  /