Abo
  • IT-Karriere:

Relational Database Service: Amazons Datenbankdienst verbindet sich mit VMware

VMware und Amazon gehen eine weitere Partnerschaft ein und bieten Amazon RDS für die viel genutzte Virtualisierungsumgebung von VMware an. Der Dienst ist mit MySQL und vielen anderen Datenbankmanagementsystemen kompatibel: ein klares Konkurrenzprodukt zu Microsofts Azure-Cloud.

Artikel veröffentlicht am ,
AWS und Vmware kooperieren für ihren Datenbankdienst.
AWS und Vmware kooperieren für ihren Datenbankdienst. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

VMware und Amazons Tochterunternehmen AWS kooperieren bereits seit einiger Zeit: Als ein Produkt dieser Zusammenarbeit stellt VMware auf der Messe VMWorld 2018 in Las Vegas Amazon Relational Database Service auf VMWare vor. Damit wird es möglich sein, den von Amazon angebotenen Dienst RDS in mit VMware erstellten virtuellen Maschinen zu nutzen. Der Vorteil soll sein, dass Nutzer ihre hybriden Umgebungen schnell auf die AWS-Cloud migrieren können.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Phoenix Contact Identification GmbH, Villingen-Schwenningen

Der Dienst wird diverse Datenbankmanagementsysteme (DBMS) unterstützen, darunter Microsoft SQL Server, Oracle SQL, Mysql, PostgreSQL und MariaDB. Er automatisiert diverse Prozesse, beispielsweise das Zuordnen von Speicher- und Rechenressourcen für die Datenbank, Patch-Vorgänge, das Anlegen von Backups oder die Überprüfung des Datenbankstatus auf Fehler.

Konkurrenz zu Azure

Kunden sollen den Dienst beispielsweise auch nutzen können, um Duplikate ihrer Datenbanken in der AWS-Cloud zu speichern - zu Backupzwecken. Das bedeutet natürlich auch, dass sich Kunden gewissermaßen vom AWS-Clouddienst abhängig machen. Denn auch Ressourcen in der Cloud zu mieten, ist je nach Größe der Datenbank mit laufenden Kosten verbunden. Die Automatisierung vieler Prozesse spart hingegen theoretisch Arbeitsstunden und damit Geld ein.

Zudem sind sowohl VMWare als auch AWS jeweils wichtige Vertreter in der Cloud und der Virtualisierung: Eine Verbindung beider Dienste ist eine starke Konkurrenz zu Unternehmen wie Microsoft. Die Azure Cloud und Microsoft Hyper-V bieten ähnliche Funktionen, die jedoch nur ein Unternehmen anbietet und verwaltet.

Momentan ist Amazon RDS auf VMWare noch in einer Previewversion verfügbar. VMware nannte bisher kein offizielles Releasedatum. Wahrscheinlich ist, dass der Dienst im vierten Quartal 2018 live geht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 0,89€ (u. a. enthalten Distraint 2, Rusty Lake Paradise, Nex Machina, Shantae: Half-Genie Hero)
  2. (u. a. The Division 2 für 36,99€, Just Cause 4 für 17,99€, Kerbal Space Program für 7,99€)
  3. (u. a. Sandisk Plus 1-TB-SSD für 88,00€, WD Elements 4-TB-Festplatte extern für 79,00€)
  4. ab 419,00€

Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /