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Rekordverdächtiger Launch: Diablo 4 wurde schon 10.000 Jahre gespielt

Genaue Verkaufszahlen nennt Blizzard nicht, der letzte "schnellstverkaufte" Titel gibt aber Hinweise auf das Ausmaß des kommerziellen Erfolgs.
/ Daniel Ziegener
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Diablo erreicht das Cash-Cow-Level. (Bild: Blizzard Entertainment)
Diablo erreicht das Cash-Cow-Level. Bild: Blizzard Entertainment

Nicht nur Spieler setzen schon kurz nach dem Verkaufsstart Rekorde, auch für Blizzard ist der Launch von Diablo 4 ein Meilenstein.

In den vier Tagen seit der Early-Access-Veröffentlichung am 1. Juni 2023 hätten die Spieler bereits mehr als 93 Millionen Stunden mit dem Action-Rollenspiel verbracht. Das sei umgerechnet ein Zeitraum von mehr als 10.000 Jahren, gibt Blizzard an(öffnet im neuen Fenster). Bei einer Kampagnen-Spielzeit von etwa 20 Stunden könnte man das Ende der Hauptstory damit 4,65 Millionen Mal gesehen haben.

Blizzard vermeldet darüber hinaus noch einen weiteren Rekord: Diablo 4 sei bereits jetzt das am schnellsten verkaufte Spiel aller Zeiten für das Entwicklerstudio. Das dürfte vor allem daran liegen, dass Diablo 4 anders als seine Vorgänger parallel auf PC und Konsolen erschien und damit einem breiteren Publikum zugänglich ist.

Genaue Zahlen nennt das Unternehmen zwar noch nicht, ein Blick auf vergangene Rekorde gibt aber Hinweise auf das Ausmaß des kommerziellen Erfolgs. 2020 erklärte Activision Blizzard(öffnet im neuen Fenster) die World-or-Warcraft-Erweiterung Shadowlands zum "schnellstverkauften PC-Spiel aller Zeiten" – mit 3,7 Millionen Käufern am ersten Tag.

Diablo erreicht das Cash-Cow-Level

Damit brach Blizzard einen Rekord, den das Unternehmen zuvor bereits für sich beanspruchte(öffnet im neuen Fenster). Das 2012 erschienene Diablo 3 war mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren innerhalb der ersten 24 Stunden das letzte bestverkaufte PC-Spiel.

Auch ohne genaue Spielerzahlen lässt sich schon absehen, dass der Launch sich sehr gut auf die Umsätze von Blizzard auswirken dürfte. Je nach Edition kostet Diablo 4 zwischen 70 und 100 Euro. Dazu kommen Mikrotransaktionen über eine Ingame-Währung im Wert von zweistelligen Eurobeträgen.

Der Börsenkurs von Activision Blizzard erholte sich bereits, nachdem die von der britischen Kartellbehörde untersagte Übernahme durch Microsoft im April 2023 für einen Kurseinbruch sorgte.


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