Abo
  • Services:
Anzeige
Ein aktueller Toshiba-Chip mit MLC-Flash
Ein aktueller Toshiba-Chip mit MLC-Flash (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Rekordstrafe: Toshiba könnte Chipsparte verkaufen

Ein aktueller Toshiba-Chip mit MLC-Flash
Ein aktueller Toshiba-Chip mit MLC-Flash (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Erst Bilanzfälschungen und nun eine Rekordstrafe: Toshiba muss Millionen US-Dollar zahlen, weswegen der Hersteller erwägt, seine Chipsparte zu veräußern. Die Flash-Speicher-Abteilung soll aber bleiben.

Toshiba-Chef Masashi Muromachi hat angekündigt, dass das Unternehmen erwäge, die eigene Chipsparte zu verkaufen. Zur Toshiba Semiconductor & Storage Products Company gehören etwa das LSI-, das RAM- und das Flash-Speicher-Geschäft. Hintergrund einer möglichen Veräußerung ist eine Bilanzfälschung, denn Toshiba hatte in den vergangenen sieben Jahren rund 1,3 Milliarden US-Dollar zu hohe Einnahmen verbucht. Die japanische Tageszeitung Nikkei berichtet, die Strafe werde umgerechnet 53 Millionen US-Dollar betragen, Rekord für ein japanisches Unternehmen.

Anzeige

Neben der eigentlichen Strafe wird Toshiba noch Geld für Anwälte, für Schadenersatz und für Kompensationskosten wegen klagender Aktionäre zahlen müssen. Der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens dürfte das weiter schaden, 2014 machte Toshiba knapp 300 Millionen US-Dollar Verlust, für das erste Fiskalhalbjahr 2015 alleine sollen es gar 740 Millionen US-Dollar sein.

Masashi Muromachi sagte zwar, theoretisch könnten alle Firmensparten verkauft werden. Er schränkte jedoch ein, dass die NAND-Flash-Speicher-Produktion nicht darunter falle, da sie zum Kerngeschäft gehöre. Den eigenen NAND-Flash verwendet Toshiba beispielsweise in SSDs wie OCZs Trion-100-Serie. Die einstige DRAM-Abteilung hatte Toshiba schon 2001 an Micron verkauft, zuletzt ging die Kamerasensor-Sparte samt Fertigungsanlagen an Sony.

Vorfälle wie die Bilanzfälschungen bei Toshiba gibt es in Japan immer wieder: 2011 hatte Olympus Verluste in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar verschleiert. Pikantes Detail: Der externe Buchprüfer von Olympus und Toshiba war jeweils Shin Nihon, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von Ernst & Young.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IKOR Management- und Systemberatung GmbH, deutschlandweit
  2. twocream, Wuppertal
  3. GALERIA Kaufhof GmbH, Köln
  4. Experis GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. ab 486,80€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  2. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  3. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  4. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  5. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  6. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  7. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  8. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  9. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  10. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    Evron | 12:25

  2. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    Nikolai | 12:22

  3. Re: Gutes Konzept... schrottiges OS, und dann 4000¤

    Evron | 12:22

  4. Re: 1400W... für welche Hardware?

    ArcherV | 12:20

  5. Re: Was verbaut man da drin?

    Stefres | 12:18


  1. 10:10

  2. 09:59

  3. 09:00

  4. 18:58

  5. 18:20

  6. 17:59

  7. 17:44

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel