F5,5G: Huawei verspricht 10 GBit/s im Festnetz und Mobilfunk

Im Mobilfunk und im Festnetz will der Ausrüster Huawei sehr hohe Datenraten erreichen. Offenbar ist das keine Fiktion.

Artikel veröffentlicht am ,
Ken Hu spricht über 10 GBit/s.
Ken Hu spricht über 10 GBit/s. (Bild: Huawei / Screenshot: Golem.de)

Huawei will im Mobilfunk und im Festnetz eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bieten. Das sagte der rotierende Vorsitzende Ken Hu am 26. April 2022. Dabei spricht der Netzwerkausrüster von 5,5G im Mobilfunk und F5,5G im Festnetz. "Wir wollen für jeden eine 10 GBit/s Erfahrung bereitstellen", betonte Hu.

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Heute hätten Verbindungen für private Nutzer nicht einmal annähernd genügend Kapazität, um ultrahochauflösende Videos oder Hologramme darzustellen. "Gegenwärtig bekommen wir tatsächlich nicht einmal 1 GBit/s, sei es im Mobilfunk oder im Festnetz", sagte Hu. Es sei darum ein großer Sprung, auf 10 GBit/s zu kommen.

10G PON mit 10 GBit/s ist dabei in Glasfasernetzen nichts Neues. Laut dem European Telecommunications Standards Institute (ETSI) ist F5G die fünfte Generation im Festnetz, bei der Glasfaser als Übertragungsmedium verwendet wird. Diese Technologie nutzen 10G PON-, Wi-Fi 6-, 200G/400G- und NSU-OTN-Technologien.

Dabei setzt Huawei auf rein optische Übertragung, rein optischen Zugang, komplett optische Rechenzentren und rein optische Sensoren.

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China habe bereits im Jahr 2013 damit begonnen, Kupferkabel durch Glasfasern zu ersetzen, heißt es in einem Papier des Ausrüsters. Huawei gab seine Sparte für Koaxialkabel und Docsis-Standards wie 3.1 und 4.0 schon vor einiger Zeit unter dem Druck des US-Boykotts auf und konzentriert sich voll auf Glasfaser.

Zhou Hong, President des Huawei Institute für Strategic Research, sagte: "Alles, was wir uns derzeit vorstellen können, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach als zu konservativ - zu limitiert - für die Zukunft erweisen. Wir müssen mit gewagten Hypothesen und einer gewagten Vision an die Zukunft herangehen, um starre theoretische und technologische Vorstellungen aufzubrechen."

Herausforderungen seien Hirn-Computer-Schnittstellen, Muskel-Computer-Schnittstellen, 3D-Displays, virtuelles Tasten, Riechen und Schmecken sowie das Erreichen und Umgehen der Shannon-Grenze. Nach dem Shannon-Hartley-Gesetz ist die maximale spektrale Effizienz, bei der noch eine fehlerfreie Übertragung möglich ist, durch das Signal-Rausch-Verhältnis begrenzt.

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senf.dazu 27. Apr 2022 / Themenstart

Wenn Huawei darüber redet - bin ich ziemlich sicher das sie auch bereits entsprechende...

M.P. 27. Apr 2022 / Themenstart

Schon die Überschrift ....

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