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Reisen:
Deutsche Bahn im Digitalisierungsdebakel

Digitale Zugleitsysteme könnten die Bahn als klimafreundlichstes Verkehrsmittel attraktiver machen. Noch scheitert das aber an der Finanzierung.
/ Gerd Mischler
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Warten muss bei Bahnreisen eingeplant werden. (Bild: Peggy_Marco)
Warten muss bei Bahnreisen eingeplant werden. Bild: Peggy_Marco / Pixabay License

Wenn einer eine Bahnreise tut, dann kann er was erzählen – besonders, wenn er oder sie sich in der Hauptreisezeit im Juli und August (öffnet im neuen Fenster) auf das kaputtgesparte Schienennetz der Deutschen Bahn gewagt hat. Die Fahrt an den Ferienort mit der Deutschen Bahn ist oft ein teures Abenteuer: Man hat ein nicht gerade günstiges Ticket gekauft, wartet dann auf verdreckten Bahnsteigen in Hitze oder Regen lange auf die Weiterfahrt, verliert die Sitzplatzreservierung und reist nicht selten im Stehen weiter. Viele entscheiden sich daher gegen das klimafreundlichste Transportmittel.

Ein bis zu 60 Milliarden Euro teures Projekt zur Digitalisierung von Trassen und Lokomotiven soll das ändern – doch die Finanzierung ist noch nicht ausreichend gesichert. Grund zur Hoffnung im Digitalisierungsdebakel der Bahn gibt die Neufassung der EU-Verordnung zu den transeuropäischen Verkehrskorridoren (TEN-V), die am 1. Januar 2024 in Kraft treten soll.

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