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Reichweitenangst: Mit dem E-Auto von China nach Deutschland

Skeptiker der Elektromobilität bemängeln fehlende Ladestationen und geringe Reichweiten. Das Elektroauto-Startup Aiways will dem begegnen und mit seinen Elektro-SUVs eine 14.200 Kilometer lange Strecke zurücklegen – auch durch die Wüste Gobi.
/ Andreas Donath
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Aiways U5 (Bild: Aiways)
Aiways U5 Bild: Aiways

Zwei Elektro-SUVs von Aiways(öffnet im neuen Fenster) fahren von China nach Deutschland. Dort sollen sie pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt ankommen. Der chinesische Autohersteller testet sein Modell U5 auf dieser Strecke, die nach Angaben des Unternehmens ungefähr 14.200 Kilometer lang ist. Die Fahrt führt durch die Wüste Gobi, Kasachstan und Russland nach Europa, wie Autonews(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Zwei U5-Prototypen verließen am 17. Juli 2019 die Stadt Xian in Zentralchina. Die IAA beginnt in der ersten Septemberwoche. Die Aktion soll nicht nur beweisen, dass so eine Fahrt möglich ist sondern, dient auch Werbezwecken. Aiways plant, den Verkauf des U5 im April 2020 in Europa zu starten.

Der Aiways U5 ist ungefähr so groß wie ein Audi Q5. Nach Herstellerangaben hat der U5 eine Reichweite von 460 km, wobei der Prüfzyklus nicht angegeben wurde. Ein zusätzliches Akkupaket, das es optional geben soll, soll die Reichweite auf 560 km erweitern. Preisangaben fehlen noch.


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