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Registries:
Die Verwalter der Top-Level-Domains

Top-Level-Domains (TLDs) sind ein wichtiger Bestandteil jeder Internetadresse. Jeder kennt und benutzt sie, aber wer oder was dahintersteht, wissen wohl nur wenige. Dabei haben die Registries, also die Betreiber von TLDs, eine verantwortungsvolle Aufgabe.
/ Katrin Ohlmer
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Die Icann lässt neue Top-Level-Domains zu - aber wer verwaltet sie eigentlich? (Bild: Andrew Cowie/AFP/Getty Images)
Die Icann lässt neue Top-Level-Domains zu - aber wer verwaltet sie eigentlich? Bild: Andrew Cowie/AFP/Getty Images

Ein Internetnutzer versucht, die Seite www.nytimes.com aufzurufen, aber der Browser meldet: "Die Webseite ist nicht erreichbar." Gleiches Ergebnis bei www.kennedyspacecenter.com. Der Nutzer macht einen kurzen Check: An der Internetanbindung liegt es nicht – LAN und WLAN sind da. Und im Namen ist auch kein Tippfehler. Nächster Schritt: der DNS-Lookup. Jetzt wird klar, woran es liegt. Die Domains lösen nicht auf. Und zwar sämtliche Domains mit der Endung .com.

Dass, wie in diesem Beispiel, eine ganze Top-Level-Domain ausfällt, ist selten. Wenn es aber passiert, rücken plötzlich Organisationen in den Vordergrund, die ihre Arbeit sonst eher im Stillen verrichten: die Registries. Sie verwalten Top-Level-Domains wie .com, .net oder .de und erledigen – quasi in einer Internet-Parallelwelt – dauerhaft eine Reihe von überwiegend technischen Aufgaben, damit der Betrieb der TLDs reibungslos funktioniert.

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