Support, Updates, Informationen für die Nutzer

Regelmäßige System-Updates müssen eingespielt werden, sowohl auf der Umgebung, die Registrare zum Testen verwenden, als auch auf dem Registry-System. Die meisten Registries betreiben auch eine Webseite, auf der Endkunden Auskünfte erhalten, ob eine bestimmte Domain noch frei, reserviert oder bereits vergeben ist. Unter www.dot.berlin, www.get.club und www.go.global besteht dazu die Möglichkeit.

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Auch wenn die meisten Kunden direkt zu Registraren gehen, um eine Domain zu kaufen, informieren Registries über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten einer Domain mit "ihrer" Endung sehr ausführlich. Wird die Domain für eine Landingpage benötigt? Soll sie auf eine Unterseite weiterleiten? Werden mehrere Domains für verschiedene Sprachversionen gewünscht? Diese und weitere Informationen geben Registries auf den unterschiedlichsten Wegen weiter: Von Mailings über Newsletter und Messen bis hin zu Fachvorträgen nutzen sie die Gelegenheit zum Austausch mit ihren potenziellen Kunden.

Oftmals kommen im Kaufprozess beim Registrar nützliche Details zur Einrichtung der neuen Webadresse zu kurz, daher steht die Registry mit Rat und Tat und Praxistipps zur Seite. Wie verknüpft man die Domain mit dem Webspace? Richtet man besser Sub-Domains oder Unterseiten ein? Welche Art der Weiterleitung hat Effekte auf das Google-Ranking? Gibt es besonders gelungene Beispiele einer neuen Kampagne oder Webseite?

Registries kümmern sich auch um sämtliche Aufgaben, die nach dem Verkauf einer Domain anfallen: Dazu gehört die monatliche Rechnung an die Registrare, in der alle neu registrierten und nach einem Jahr verlängerten Domains abgerechnet und Gebühren für gekündigte Domains wieder gutgeschrieben werden. Meistens liegt der Preis für die Registrierung und Verlängerung einer Domain zwischen wenigen Cent und bis zu einhundert Euro. In Ausnahmefällen kann er auch darüber liegen. Hat ein Domain-Inhaber eine Frage zu einer Domain, wird sie genauso beantwortet wie die Anfrage eines Registrars zu seiner Rechnung oder dem Registry-System - per E-Mail, telefonisch und manchmal auch persönlich auf einer Messe oder einem Kongress.

Registries kümmern sich auch um Botnets und Phishing-Fälle

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Haben Endkunden rechtliche Anfragen wie beispielsweise ein Auskunftsersuchen, beantwortet diese Frage der Betreiber der TLD. Seit dem Inkrafttreten der DSGVO werden von den Registraren, wie bereits erwähnt, allerdings keine personenbezogenen Daten mehr zum Domain-Inhaber an Registries übermittelt, so dass die erste Anlaufstelle für Auskünfte zum Inhaber einer Domain nun der Registrar ist und Registries nur noch in Ausnahmefällen ("berechtigtes Interesse") Auskünfte erteilen können.

Grundsätzlich hat die Registry auch die Aufgabe, die eigene Zone auf Domain-Missbrauch zu überwachen und bei definierten Fällen wie Botnets, Phishing und Ähnlichem dagegen vorzugehen. Identifiziert sie eine potenziell missbräuchlich genutzte Domain, informiert sie nach einer Analyse den Registrar, der wiederum den Kunden kontaktiert und auffordert, den Missbrauch einzustellen.

Inhalte, die Markenrechtsverletzungen darstellen, betrügerische Shopping-Angebote oder Counterfeit, also Produktfälschungen, werden nicht überwacht, sondern fallen unter die Hoheit jedes Markenrechteinhabers und die nationale beziehungsweise die internationale Gesetzgebung. Lediglich bei offensichtlichen und gemeldeten Fällen, die gegen nationale Gesetze verstoßen, kann die Registry auch ohne Gerichtsbeschluss auf Content-Verstöße reagieren.

Compliance ist auch hier ein wichtiges Thema

Mit den rechtlichen Rahmenbedingungen ist die Einhaltung der Compliance eng verbunden. Wurde das Thema Compliance bei Icann früher stiefmütterlich behandelt, genießt es heute viel Aufmerksamkeit. Denn Verstöße gegen den Icann-Vertrag können zwar eine Lappalie sein, aber auch schwerwiegende Konsequenzen haben. Steht beispielsweise das DNS nicht zur Verfügung, drohen Kunden schwerwiegende Probleme. Wird eine Domain missbräuchlich genutzt, können Daten vieler Internetnutzer entwendet werden.

Daher reagiert die Compliance-Abteilung von Icann kurzfristig auf alle Fälle und verpflichtet den Betreiber, sich innerhalb fest definierter Zeiten um den Fall zu kümmern. Kontinuierliche Audits, die einmal jährlich stattfinden, und Stichproben, die alle drei Jahre durchgeführt werden, ergänzen das Monitoring des Compliance-Teams.

Neben dem Sicherstellen des täglichen Betriebs kümmern sich einige Registries ehrenamtlich auch um die technische, politische und rechtliche Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für TLDs bei Icann. Als Mitglied in technischen und Policy-Arbeitsgruppen entwickeln sie Lösungen für Probleme, die von Icann dann umgesetzt werden.

Derzeit entwickelt beispielsweise eine Arbeitsgruppe Vorschläge, wie künftig berechtigte Entitäten Auskunft zu dem Inhaber einer bestimmten Domain erhalten können. Eine andere Arbeitsgruppe untersucht, unter welchen Rahmenbedingungen Icann in der Zukunft Lizenzanträge für neue Top-Level-Domains entgegennehmen soll.

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 Registries sind vielfältigDie Icann guckt den Registries auf die Finger 
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