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Regisseure der Doctor-Who-Specials: "Erst dachte ich: Das ist ein absoluter Albtraum"

In drei Folgen kehren David Tennant und Catherine Tate zurück. Die Regisseure sprachen nun über diese Episoden, die offenbar ziemlich herausfordernd für sie waren.
/ Peter Osteried
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Die verschiedenen Regenerationen des Doctors (Bild: BBC)
Die verschiedenen Regenerationen des Doctors Bild: BBC

Noch immer ist kein genauer Starttermin für die drei Anniversary-Specials von Doctor Who bekannt – aber die Titel der Folgen: The Star Beast (Regie: Rachel Talalay), Wild Blue Yonder (Regie: Tom Kingsley) und The Giggle (Regie: Chanya Button).

Die drei Regisseure sprachen nun mit dem Doctor Who Magazine(öffnet im neuen Fenster) und erklärten, dass Showrunner und Autor Russell T. Davies mit diesen Folgen all die Dinge zeige, die mit der Serie möglich seien.

"Ich habe das Skript aufgeschlagen und es einfach durchgeblättert" , sagte Kingsley. Selbst als Leseerfahrung sei es aufregend gewesen. "Als ich aber am Ende angelangt war, dachte ich: Wer immer da Regie führen muss, tut mir leid, denn es ist ein absoluter Albtraum!"

Er habe vorgehabt, seinem Agenten am nächsten Tag eine E-Mail zu schreiben und zu sagen: "Das Buch ist fantastisch, aber ... auf keinen Fall." "Als ich jedoch am nächsten Morgen aufwachte, begann ich zu überlegen: Wie könntest du das eigentlich machen?"

Die Folge habe viele Ähnlichkeiten mit zwei seiner Lieblingsfilme, Aliens und The Thing . "Es ist ein bisschen von der DNA dieser Filme, vermischt mit Doctor Who."

Talalay und Button äußerten sich ähnlich. Talalay sagte: "Ich habe alle drei Geschichten gelesen, und meine erste Reaktion war: 'Wow!'" Davies spiele seine enorme Vorstellungskraft aus und bereite gleichzeitig die nächste Staffel gut vor. In ihrer Episode kämen viele Menschen in vielen Szenen vor. "In der Vergangenheit ist es mir nicht immer gelungen, Action-Szenen mit vielen Statisten gut zu machen. Das ist beängstigend für mich. Also war ich fest entschlossen, es diesmal perfekt hinzukriegen."

Button sagte: "Es war einfach das umfangreichste Drehbuch, das ich je gelesen habe. Jede Seite offenbarte eine andere Welt und eine andere Idee und ein anderes verrücktes und inspirierendes Abenteuer." Es sei eine Herausforderung, " und zwar auf die positive Art, wenn jemand nämlich sagt: 'Hier ist eine große Idee, mal sehen, wie du sie umsetzt.'"


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