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Region Emsland: Deutsche Glasfaser gewinnt 70 Prozent als Kunden

In einigen Regionen wollen einfach fast alle Fiber To The Home ( FTTH ) haben. Ein anderer Netzbetreiber zuvor erreichte 80 Prozent, die Deutsche Glasfaser kam nun auf 70 Prozent.
/ Achim Sawall
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Die farbige Ummantelung erleichtert die Orientierung bei der Verlegung. (Bild: Deutsche Glasfaser)
Die farbige Ummantelung erleichtert die Orientierung bei der Verlegung. Bild: Deutsche Glasfaser

Bis zum Ende des Jahres wird Deutsche Glasfaser das FTTH-Glasfasernetz ausbauen und dann rund 25.000 Anschlüsse in der Region Emsland bereitstellen. Das gab das Unternehmen am 7. November 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . "In den vergangenen Monaten haben wir mehr als 500 Kilometer Glasfaser verlegt und über 40 Millionen Euro investiert, um zehn Gemeinden im Emsland zu vernetzen" , sagte Thomas Breer, Projektleiter Vertrieb bei Deutsche Glasfaser.

Weitere 21.000 Anschlüsse seien schon in dieser Region geplant. Der Festnetzbetreiber verzeichne hier eine große Nachfrage, teilweise liege die Quote der Haushalte, die einen Glasfaservertrag wollen, bei bis zu 70 Prozent. Dies zeige, dass die Anwohner sich nicht länger mit Geschwindigkeiten von teilweise nur 1 Megabit pro Sekunde zufrieden geben würden.

FTTH: Angaben zu hoher Akzeptanz decken sich mit Zahlen von EWE

Die Nachfrage nach FTTH war bereits im September 2017 für EWE in der Gemeinde Herzlake im Landkreis Emsland in Niedersachsen sehr hoch. Wie der EWE-Kommunalverantwortliche Gerd Niemann berichtete, hätten sich schon mehr als 80 Prozent der Haushalte für einen Glasfaser-Hausanschluss entschieden.

Laut den Angaben des Unternehmens kenne das FTTH-Glasfasernetz (Fiber To The Home) "keine Geschwindigkeitsbegrenzung" . Doch auch Glasfaser ist ein Shared Medium , und zwar ab der Kopfstelle. Auch wenn 1 GBit/s zwischen Kundenanschluss und Kopfstelle möglich ist, sind bei 500 Kunden schon 500 GBit/s zur nächsten Vermittlungsebene notwendig. Die Netzbetreiber rechnen meist damit, dass nicht alle Nutzer gleichzeitig die volle Datenübertragungsrate nutzen. Ausnahme sind die wenigen 1:1-Leitungen zwischen benachbarten Unternehmensstandorten, und auch diese Leitungen müssen sich mehrere Nutzer teilen.


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