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Regierungsstillstand: US-Technikbranche sorgt sich wegen Shutdown um 5G

Der bislang längste Regierungsstillstand in den USA bereitet der Technologiebranche zunehmend Sorgen. Ein einflussreicher Verband befürchtet sogar, dass das Land bei der Einführung von 5G zurückfallen könnte.
/ Peter Steinlechner
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Der von der Politik in Washington ausgelöste Shutdown wird für die Technikbranche zum Problem. (Bild: Mark Wilson/Getty Images)
Der von der Politik in Washington ausgelöste Shutdown wird für die Technikbranche zum Problem. Bild: Mark Wilson/Getty Images

Der teilweise Stillstand der Regierungsgeschäfte unter dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump könnte in der Technologiebranche zu Schwierigkeiten führen. Darauf hat jetzt die Telecommunications Industry Association (TIA) hingewiesen. Das Problem: Seit dem 3. Januar 2019 arbeitet unter anderem die Federal Communications Commission (FCC) nur noch mit einer Notmannschaft. Rund 80 Prozent der Belegschaft bekommen derzeit keine Bezahlung und bleiben deshalb unfreiwillig zuhause.

Das geschieht nach Meinung der TIA(öffnet im neuen Fenster) just in dem "entscheidenden Moment, an dem die USA im Wettbewerb um 5G um die Weltspitze kämpfen und neue Produkte und Dienstleistungen in Echtzeit einführen." Bedingt durch den weitgehenden Stillstand der FCC stehe auch der Zulassungsprozess für neue Hardware still. Das werde Auswirkungen haben auf "die Bereitstellung von 5G und auf das Ökosystem der Technologien der nächsten Generation, die 5G unterstützen," schreibt der Branchenverband.

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Immerhin: Die Auktion, in deren Rahmen die FCC eine Reihe der für 5G benötigten Frequenzen versteigert, soll trotz des Shutdown wie ursprünglich geplant fortgesetzt werden. Die Arbeit an Standards und an vielen weiteren Vorbereitungen für 5G steht aber still, und auch die Anträge für sonstige Hardware können derzeit nicht eingereicht werden. Die FCC ist für die Zulassung mehr oder weniger aller Geräte zuständig, die Signale aussenden – also auch für neue Router und Smartphones.

Laut einem Bericht von Cnet.com(öffnet im neuen Fenster) sind weitere Technologiefirmen von dem Regierungsstillstand wegen des Streits um Finanzmittel für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko betroffen. Das liegt daran, dass auch die Food and Drug Administration (FDA) ihre Arbeit weitgehend eingestellt hat.

Das bedeutet, dass etwa Freigaben für Gesundheits-Geräte oder -Software derzeit nicht eingereicht werden. Im Laufe der Zeit dürfte sich ein Rückstau bilden, der dann irgendwann nur langsam abgebaut wird. Das könnte auch Nutzer in Europa betreffen, die dann zusammen mit den USA auf neue Technologie warten müssten.


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