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Gutachten: Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert

In Deutschland sollen laut Gutachten eines Umweltberatergremiums der Bundesregierung die Dieselsubventionen abgeschafft, eine streckenabhängige Maut eingeführt und eine Elektroautoquote beschlossen werden. So soll die Verkehrswende erreicht werden.
/ Andreas Donath
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Die Forderungen des Gremiums würden die Automobilität stark verändern. (Bild: Pexels)
Die Forderungen des Gremiums würden die Automobilität stark verändern. Bild: Pexels / CC0 1.0

Deutschland braucht laut einem Gutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) doch die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundestagswahlkampf abgelehnte Elektroautoquote. Auch die niedrigere Kraftstoffsteuer auf Diesel solle demnach auf das Niveau von Benzin angehoben werden, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) .

Zudem solle eine Maut nicht nur für Lkw, sondern auch für Pkw eingeführt werden, die streckenabhängig und flächendeckend erhoben werden solle. Die Elektroautoquote solle schon 2025 25 Prozent betragen.

Damit der Einsatz von Elektroautos möglich wird, sollten die Ladeinfrastruktur ausgebaut und die staatliche Förderung für die Anschaffung der meist teuren Fahrzeuge verstärkt werden, empfiehlt das Expertengremium.

Auch der Bundesrechnungshof fordere die noch zu bildende neue Bundesregierung auf, die Besteuerung von Dieselkraftstoffen zu erhöhen, zitiert die Rheinische Post(öffnet im neuen Fenster) Rechnungshof-Präsident Kay Scheller. So könnten pro Jahr knapp zehn Milliarden Euro mehr Steuern eingenommen werden. Auch die steuerliche Vergünstigung von Firmenwagen verursache Mindereinnahmen bei Steuern und Sozialabgaben von 3,5 bis 5,5 Milliarden Euro pro Jahr.


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