The Brain will Projekte zusammenführen
Diesem Problem hat sich am Wochenende das Projekt mit dem Namen The Brain gewidmet. Apps für Flüchtlinge und Helfer würden bislang vor allem in langen Google-Tabellen gesammelt, sagt ein Mitarbeiter des Projekts. The Brain hat jetzt erstmal eine Datenbank erstellt und bestehende Apps und Angebote in Kategorien eingeordnet. Bleibt zu hoffen, dass es gelingt, die Anstrengungen zu kanalisieren, um redundante Arbeiten zu verhindern.
In der Diskussion um Flüchtlingszahlen gehen die einzelnen Menschen und ihre Schicksale in der Masse der Zahlen oft unter. Und zahlreiche Untersuchungen zeigen: Wer in Kontakt mit Menschen ist, die andere kulturelle Hintergründe haben, neigt deutlich weniger zur Fremdenfeindlichkeit. Um den Flüchtlingen eine Stimme zu geben und einen besseren Austausch zu ermöglichen, will Newcomersrad.io eine Plattform schaffen, mit der jeder sein eigenes Webradio aufsetzen kann. Der Clou des Projekts: Man will zahlreiche Schnittstellen schaffen, so dass Zuhörer per Skype, Telefon und anderen Kommunikationsplattformen einfach hinzugeschaltet werden können.
Die Aktivisten sind von der Politik enttäuscht
Allen Initiativen gemein ist, dass sie konkret helfen wollen. Von der Politik sind hier viele enttäuscht. Gefragt, warum gerade Code geeignet sei, einige der Probleme in der Flüchtlingsfrage zu lösen, antwortet Schneemann: "Die Schicksale der Flüchtlinge sind alle unterschiedlich, aber viele Probleme sind gleich." Hier könne Technologie einen Beitrag leisten, Prozesse zu verbessern und Bedürfnisse zu erkennen. Die Projekte vom Wochenende finden sich im Github-Repository des Hackathons. Freiwillige finden dort auch Ansprechpartner, wenn sie sich beteiligen wollen.
Während der Präsentation der Ergebnisse entspinnt sich eine Diskussion um das Projekt Lagesonum. Das Projekt überträgt die aufgerufenen Wartenummern der zentralen Berliner Flüchtlingsregistrierungsstelle ins Netz, Menschen können Push-Benachrichtigungen bekommen, wenn ihre Nummer aufgerufen wird. Einige der Anwesenden fragen, ob man die gesammelten Daten nicht auch verwenden könne, um zu zeigen, dass die Verwaltung sehr langsam arbeite. Das wollen die Projektverantwortlichen aber nicht, denn es gehe nur um die Situation der einzelnen Antragssteller. Außerdem könne Technologie nicht alle Probleme lösen, sagte Ruth aus dem Projektteam: "You cannot fix policy with technology."
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| 'Mit Pegida hatten wir keine Probleme' |










laut gaengigen Definitionen des Begriffs "Zensur" ja! nur ist das kein Problem. Weil...
Trotzdem verstehe ich deine Überschrift nicht. Gegen was? Davor musst du in Deutschland...
> zwangsverpflichteter Arbeitssklave. Das spricht schon Bände. Nebenbei verharmlost du...
Wer redet denn hier von Tomahawk Raketen? https://de.wikipedia.org/wiki/BGM-71_TOW TOW...