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Germany Says Welcome war eines der Projekte, an denen beim Refugee Hackathon in Berlin gearbeitet wurde.
Germany Says Welcome war eines der Projekte, an denen beim Refugee Hackathon in Berlin gearbeitet wurde. (Bild: Screenshot Golem.de)

'Mit Pegida hatten wir keine Probleme'

Die Veranstalter sind zufrieden mit dem Echo: "Über das gesamte Wochenende waren etwa 300 Leute an dem Hackathon beteiligt", sagte Johannes Schneemann aus dem Orgateam zu Golem.de. "Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben, ohne viel Aufwand anderen Menschen zu helfen. Und wir wollen Flüchtlinge zur Selbsthilfe befähigen." Probleme mit Pegida-Sympathisanten oder anderen rechten Gruppierungen gab es seinen Angaben nach nicht. "Wir hatten darüber nachgedacht, dass es Probleme geben könnte. Zum Glück war das nicht der Fall", so Schneemann.

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Mit Germany Says Welcome sorgte eine Gruppe junger Coder schon in der vergangenen Woche bei Jugend hackt für Aufsehen. Die App bündelt viele verschiedene Angebote. So haben die Macher das crowdgesourcte Refugee Phrasebook integriert - und ganz nebenbei einige Funktionen hinzugefügt. Außerdem können in der App WLAN-Hotspots des Freifunkprojekts angezeigt werden. Die Landesregierung NRW ist überzeugt von dem Potenzial der App und will das Projekt längerfristig unterstützen. Das technische Können der jungen Gruppe sorgte unter den Zuschauern für Begeisterung und Verwunderung.

  • Was soll ich meinen deutschen Nachbarn kochen, wenn ich sie zum Essen einlade?, fragt ein Flüchtling beim Bedürfnis-Workshop. (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
  • Der Hackathon fand in den Räumen von Immobilienscout in Berlin statt. (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
  • Lagesonum: Das Projekt will dafür sorgen, dass Flüchtlinge nicht stundenlang vor der Berliner Erstaufnahme-Einrichtung warten müssen. (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
  • Stolz präsentiert das Team von Mapfix die erste gedruckte Karte. (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
  • The Brain will die verschiedenen Projekte zusammenführen und doppelte Arbeit verhindern. (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
  • Die freiwilligen Helfer wurden zum Abschluss des Hackdays laut beklatscht. (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
  • Germany Says Welcome fand bereits bei Jugend Hackt großen Zuspruch. Das junge Team integriert ein Wörterbuch, Freifunk-Hotspots und andere Dienste.
  • Mit Mapfix sollen Helfer einfach Karten erstellen können, um Flüchtlingen eine bessere Orientierung zu ermöglichen. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Das Refugee Phrasebook ist ein Crowdsourcing-Wörterbuch. Andere Apps können die Daten nutzen - auf Nachfrage haben die Entwickler angeboten, eine Api zu erstellen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Germany Says Welcome fand bereits bei Jugend Hackt großen Zuspruch. Das junge Team integriert ein Wörterbuch, Freifunk-Hotspots und andere Dienste.

Das Projekt soll nach der Veranstaltung nicht vorbei sein. Hostingprovider sollen gefunden werden, um die Projekte langfristig und sicher zu hosten. "Wir wollen nicht, dass das dann alles in der Amazon-Cloud liegt", sagte Daniel Domscheit-Berg auf der Veranstaltung. Denn schließlich würden in den Apps auch viele vertrauliche und persönliche Daten gespeichert. Dazu sprechen die Veranstalter nach eigenen Angaben gerade mit Providern, die kostenfrei Ressourcen zur Verfügung stellen wollen.

WG-Gesucht für Flüchtlinge

Eine der wichtigsten Aufgabe, um die Flüchtlingsströme zu bewältigen, ist die Unterbringung in winterfesten Quartieren. Hier will das Projekt Homes4Refugees helfen. Derzeit ist ein Prototyp online, richtig losgehen kann es aber erst in ein paar Monaten. Auf der Plattform können Wohngemeinschaften ein Zimmer inserieren, Flüchtlinge können selbst Gesuche nach einer Unterkunft posten. Home4Refugees ist nicht das erste Projekt dieser Art. Bereits im Sommer gründete sich Flüchtlinge-Willkommen. Dort legen die Macher aber mehr Wert auf eine persönliche Betreuung und Vermittlung der Geflohenen - Home4Refugees soll eher eine Art WG-Gesucht für Flüchtlinge werden.

Die Atmosphäre auf dem Refugee-Hackathon ist nicht so professionell wie bei anderen Hackdays, die oft von Firmen gesponsert und durchgeführt werden. Das bedeutet viel kreativen Einsatz für die gute Sache und einen weitgehenden Verzicht auf Marketing-Sprech. Hier schielt keiner auf den VC mit viel Geld. Andererseits bedeutet das auch, dass einige der Projekte sehr ähnliche oder bestehende Initiativen duplizieren.

 Refugee Hackathon: Hacken für die MenschlichkeitThe Brain will Projekte zusammenführen 

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neocron 28. Okt 2015

laut gaengigen Definitionen des Begriffs "Zensur" ja! nur ist das kein Problem. Weil...

ThadMiller 28. Okt 2015

Trotzdem verstehe ich deine Überschrift nicht. Gegen was? Davor musst du in Deutschland...

DerVorhangZuUnd... 27. Okt 2015

> zwangsverpflichteter Arbeitssklave. Das spricht schon Bände. Nebenbei verharmlost du...

AlphaStatus 26. Okt 2015

Wer redet denn hier von Tomahawk Raketen? https://de.wikipedia.org/wiki/BGM-71_TOW TOW...



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