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Nicht nur die Energiewende profitiert

Zumindest beim Smart Meter light ließen sich bei den europäischen Nachbarn ein paar Tricks abschauen. Denn die geschätzten 25 Jahre, die für den etwa 2010 begonnenen Smart-Meter-Rollout angesetzt sind, darf die Umsetzung nicht dauern. Es hat sich aber wohl die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine einfache technische Lösung für private Anschlüsse realisierbar ist. Wie genau sie aussehen könnte, ist derzeit aber noch unklar.

Bedeuten würde eine flächendeckende Nutzung, dass zum Beispiel private Batteriespeicher geladen werden könnten, wenn Stromkosten und Entgelte niedrig sind, um den Strom dann zu verbrauchen, wenn er benötigt wird. Schon das dürfte den Zubau von Stromleitungen im Übertragungsnetz begrenzen. Auch der Ausbau großer, zentraler Batteriespeicher wäre in geringerem Umfang nötig, wenn sich auch Privathaushalte direkt beteiligen und ihre Stromkosten dadurch tatsächlich senken könnten.

Die Einbeziehung der Allgemeinheit könnte die Energiewende insgesamt günstiger machen und auf ein breiteres Fundament stellen. Aber auch ohne direkte Beteiligung hätten dynamische Preise Auswirkungen: Wenn der Einsatz des Geschirrspülers nach dem Abendbrot 2 Euro Stromkosten verursacht, aber in der Nacht oder in den Mittagsstunden nur 25 Cent kostet, profitiert nicht nur die Energiewende, sondern auch die Privathaushalte.


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