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Reduzierte Bruchgefahr: Apple will flexible Kopfhörerstecker

Eingesteckte Kopfhörerstecker sind eine Bruchgefahr für Smartphones und Tablets. Apple will das Risiko mit flexiblen Steckern mindern und hat darauf ein Patent beantragt.

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Kopfhörerstecker sollen flexibler werden.
Kopfhörerstecker sollen flexibler werden. (Bild: gagilas/CC BY-SA 2.0)

Apple sucht nach Lösungen, um Kopfhörerstecker flexibel und damit im eingesteckten Zustand für die dünnen Gehäuse von Smartphones, Tablets und MP3-Playern ungefährlicher zu machen, wenn Zug oder Druck ausgeübt wird. Das US-Patent- und Markenamt hat eine Patentanmeldung von Apple veröffentlicht, die mehrere Möglichkeiten beschreibt.

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Kopfhörerstecker bestehen aus der Spitze (Tip), mehreren metallenen und stromleitenden Ringen (Rings) und dem restlichen leitenden Schaft (Sleeve) und werden deshalb auch als TRS-Anschlüsse bezeichnet. Die nicht stromleitenden Bereiche zwischen den Ringen will Apple aus einem flexiblen Material bauen, wie in der Patentschrift beschrieben wird. Infrage kommen demnach flexible oder thermoplastische Elastomere. Auch die Kabelisolierung kann aus einem flexiblen Material gemacht werden.

Dadurch soll der Stecker flexibler sein und die Buchse weniger belasten, die sonst unter Umständen ausreißen und das Gehäuse beschädigen könnte.

Das iPhone 5 ist, wie andere mobile Geräte auch, mittlerweile so dünn, dass der 3,5 mm große Klinkenstecker fast die gesamte Gehäusetiefe ausfüllt und - wenn die Entwicklung so weitergeht - irgendwann zum limitierenden Faktor für das Gehäusedesign wird. Ob Apple dann auf den 2,5-mm-Klinkenstecker umsteigt, bleibt fraglich, da dieser für Kopfhörer sehr unüblich ist und Adapterlösungen eine noch viel größere Hebelwirkung auf die Buchse ausüben könnten. Auch eine Funklösung käme in Betracht, doch mit Bluetooth wird der Akku deutlich stärker belastet, was die Laufzeit reduzieren würde.

Ein Kopfhörer, der sich bei Belastung wie Apples Magsafe-Stromanschluss einfach vom iPhone oder iPad trennt und dann sofort auf schnurlosen Betrieb umschaltet, war auch Gegenstand einer Patentanmeldung von Apple in den USA. Ein passendes Produkt kam bislang jedoch nicht auf den Markt.



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Herzdieb 19. Aug 2013

Ich finde es für eine gute Idee. Die Geräte werden nunmal immer dünner. Ich hab schon ein...

m9898 18. Aug 2013

6,3mm Klinken sind auch heute noch weit verbreitet, würden in mobilen Geräten allerdings...

xtrem 17. Aug 2013

Ich finde, jeder sollte alles patentieren können, er muss allerdings innerhalb von einem...

Oldman 17. Aug 2013

Na das ist doch was, sich seine Unzulänglichkeiten am Produkt, verursacht durch...

Oldman 17. Aug 2013

Alle haben recht, weil dieser ganze Entwicklungswahn ständig was neues zu "erfinden" nun...


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