Redstone 3: Microsoft entfernt Refs-Formatierung von Windows 10 Pro

Zugunsten von Windows 10 Pro for Workstations schränkt Microsoft das existierende Windows 10 Pro ein. Es soll nicht mehr möglich sein, Datenträger im sicheren Refs-Dateisystem zu formatieren. Trotzdem kann das Betriebssystem diese noch lesen und beschreiben.

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Das Dateisystem Refs soll Daten sicher speichern können.
Das Dateisystem Refs soll Daten sicher speichern können. (Bild: Wikipedia/CC-BY-SA 2.5)

Kurz nachdem Microsoft die neue Betriebssystemvariante Windows 10 Pro for Workstations vorgestellt hat, ist einem Patch zu entnehmen, dass die Formatierungsmöglichkeit des Dateisystems Resilient File System (Refs) für die Standardversion von Windows 10 Pro entfernt werden soll. Mit dem Fall Creators Update können nur noch Windows 10 Enterprise und die neue Workstation-Version Datenträger mit diesem Dateisystem erstellen. Der Twitter-Nutzer @teroalhonen zieht diesen Schluss aus einem Auszug von Microsofts eigenem Patch-Manifest.

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Demnach soll Windows 10 Pro nicht mehr ausreichen, um Refs vollständig zu benutzen. Es können allerdings bereits so formatierte Partitionen weiterhin gelesen und beschrieben werden. Bei der Ankündigung von Windows 10 Pro for Workstations war die volle Unterstützung noch eine angepriesene neue Funktion, obwohl das Dateisystem bereits unter dem herkömmlichen Windows 10 Pro läuft.

Sicheres Dateisystem im Stile von Btrfs

Es scheint so, als wolle Microsoft mit diesem Schritt ein weiteres Verkaufsargument für die neue Windows-Version bringen, allerdings auf Kosten existierender Lizenzen. Weitere Neuerungen sind die Unterstützung von vier statt zwei Prozessorsockeln gleichzeitig und maximal sechs statt zwei Terabyte Arbeitsspeicher.

Refs ist, ähnlich wie ButterFS (Btrfs) unter Linux, ein Dateisystem mit integrierter Fehlererkennung. Anhand von Checksummen kann es fehlerhafte Daten erkennen und gegebenenfalls korrigieren. Das Dateisystem ist mit NTFS kompatibel, das von Windows-Versionen primär verwendet wird. Allerdings lassen sich keine Windows-Partitionen mit Refs starten.

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Es ist also erforderlich, dass zumindest ein Teil des Datenträgers mit dem weniger sicheren NTFS formatiert ist. Linux-Nutzer können bereits seit langem auf sichere Dateisysteme zurückgreifen. Auch Apple hat mit dem Apple File System unter MacOS High Sierra ein bootfähiges und abgesichertes Dateisystem eingeführt.

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Anonymer Nutzer 01. Nov 2017

Geht! Mit einem Hack kann man ReFS in Windows 7 verfügbar machen.

Anonymer Nutzer 01. Nov 2017

Wenn eine Festplatte getauscht wird, wird diese als RAW formatiert. Also im Endeffekt...

Anonymer Nutzer 01. Nov 2017

Das ist falsch. So lange Du einen Storage Space mit ReFS formatiert hast, bleibt dieser...

My1 24. Aug 2017

nicht mehr lange. Mozilla ist ja dabei, chrome klon zu werden und den addons die...

Kastenbrot 23. Aug 2017

Zum nachlesen: http://jrs-s.net/2015/02/03/will-zfs-and-non-ecc-ram-kill-your-data...



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