Redpatch: Oracle verteilt RHEL-Kernel-Patches

Red Hat liefert seit RHEL 6 seine Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Über einen Dienst von Oracle sind sie nun wieder einzeln verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Tux in Rüstung - das Maskottchen von Oracle Linux
Tux in Rüstung - das Maskottchen von Oracle Linux (Bild: Oracle)

Über das Repository Redpatch stellt Oracle nun jedem die von Red Hat gemachten Änderungen wieder einzeln als Patches zur Verfügung. Anfang 2011 hatte Red Hat begonnen, die Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr einzeln als Patches auszuliefern, sondern nur noch in einem großen Tarball-Archiv.

Stellenmarkt
  1. Digital Talents (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  2. Global IT Project Manager (m/w/d)
    Maag Germany GmbH, Großostheim
Detailsuche

Red Hat wurde von vielen Seiten für diese Strategieänderung kritisiert. Denn es erschwert die Arbeit von Kernel-Hackern erheblich. Doch genau das war auch das Ziel Red Hats, da vor allem Oracle und Novell ihre Support-Angebote auf Produkte von Red Hat erweiterten.

Das Ksplice-Team von Oracle habe seit der Strategieänderung von Red Hat seine Kernel von Red Hat intern wieder in einzelne Teile aufgeteilt, heißt es in der Ankündigung. Nun solle die gesamte Linux-Community von dieser Arbeit profitieren, weshalb die Patches frei verfügbar gemacht werden.

Oracle bietet Kunden eine Linux-Distribution die zu großen Teilen auf Red Hat Enterprise Linux basiert. Das von Oracle erworbene Ksplice erlaubt das Anwenden von Patches auf den Linux-Kernel, ohne dass ein Neustart notwendig wird. Die in Redpatch vorhandenen Änderungen sind via Git verfügbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.
     
    Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.

    Nach gut drei Wochen voller Rabatte und Schnäppchen endet heute Abend mit dem Cyber Monday die Black Friday Woche.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /