• IT-Karriere:
  • Services:

Redox-Flow-Akku: Bessere Akkus dank Leuchtfarbe

Kann eine Farbe als Energiespeicher eingesetzt werden? US-Forscher haben einen Redox-Flow-Akku gebaut, der mit einer Leuchtfarbe betrieben wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Bodipy unter Schwarzlicht: Redox-Flow-Akku kann betankt werden
Bodipy unter Schwarzlicht: Redox-Flow-Akku kann betankt werden (Bild: Douglas Levere)

Bodipy ist ein Farbstoff, der unter Schwarzlicht leuchtet. Er wird beispielsweise in der Wissenschaft eingesetzt, um biologische Strukturen zu markieren. Wissenschaftler der Universität von Buffalo im US-Bundesstaat New York haben eine ganz andere Anwendung für Leuchtfarbe gefunden: in einem Akku.

Stellenmarkt
  1. WITRON Gruppe, Parkstein (Raum Weiden / Oberpfalz)
  2. Robert Koch-Institut, Wildau

Die Forscher um Timothy Cook nutzen die Farbe als Elektrolyt in einem Redox-Flow-Akku. Bodipy, eine Abkürzung für Bor-Dipyrromethen, hat bestimmte chemische Eigenschaften, weshalb es sich gut als Elektrolyt in einem Redox-Flow-Akku eignet. Die Wissenschaftler stellen ihre Arbeit in der Fachzeitschrift Chem Sus Chem vor.

Auf den Elektrolyt kommt es an

In einem solchen Akku sind zwei Flüssigkeiten, die durch eine Membran getrennt sind. Die Flüssigkeiten werden zu der Membran gepumpt, an der sie Elektronen aufnehmen und abgeben. Die Effizienz des Akkus hängt von den chemischen Eigenschaften des Elektrolyts ab.

Das ist das Manko: "Die Sammlung von Molekülen, die in den Redox-Flow-Akku eingesetzt wird, ist derzeit klein. Aber es ist zu erwarten, dass sie in den kommenden Jahren signifikant größer wird", sagt Cook. Kürzlich stellten Forscher beispielsweise einen Elektrolyt auf der Basis des Vitamin-B2-Moleküls vor.

Der Elektrolyt baute nicht ab

Die Forscher aus Buffalo nutzten eine Lösung mit dem Bodipy-Farbstoff PM 567, mit dem sie beide Tanks des Akkus füllten. Die Lösung habe Elektronen sehr gut aufgenommen und abgegeben, ohne dabei über rund 100 Ladezyklen abzubauen. Das mache Bodipy zu einem vielversprechenden Kandidaten als Elektrolyt, sagt Cook.

Ein Redox-Flow-Akku kann wie ein Lithium-Ionen-Akku geladen werden, etwa mit Solarenergie. Muss er aber nicht: Wenn der Elektrolyt entladen ist, kann er abgepumpt und durch einen aufgeladenen ersetzt werden. Der Akku kann also betankt werden. Das macht diesen Akku-Typus beispielsweise für Elektroautos interessant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lords of the Fallen Game of the Year Edition für 2,50€, Toybox Turbos für 3,33€, Heavy...
  2. (u. a. 2in1 Convertible Bluetooth TV-Soundbar mit Subwoofer für 95,99€, Party-Soundsystem für...
  3. 39,99€
  4. (u. a. Neff Spülmaschine 60cm für 549€, Bosch Spülmaschine 60cm für 319€, Siemens...

pigzagzonie 19. Nov 2016

Die Werbe-Videos sind ja schon Gängelung genug, aber jetzt wird man auch noch weiter...

Sebbi 18. Nov 2016

Wenn schon pedantisch, dann bitte auch kWh als Einheit benutzen. Und einfache Mathematik...

Eheran 18. Nov 2016

Das ist nichts neues sondern wird bereits aktiv genutzt. Nur sind eben die Energiedichten...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /