Redmagic 6 im Test: Und der Lüfter surrt im Smartphone

Das Redmagic 6 ist ein recht günstiges Smartphone mit Top-Ausstattung, Schultertasten und einem eingebauten Lüfter - der aber nicht gerade leise ist.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Redmagic 6
Das Redmagic 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Nubia-Tochterunternehmen Redmagic bringt seit einigen Jahren sehr gut ausgestattete und preislich attraktive Android-Smartphones auf den Markt. Auch das neue Redmagic 6 gehört dazu: Für 600 Euro bekommen Käufer ein Gerät mit einem leistungsfähigen Prozessor, einem AMOLED-Display mit sehr hoher Bildrate sowie einer aktiven Kühlung.

Das Redmagic 6 richtet sich primär an Nutzer, die auf ihrem Smartphone spielen wollen. Im Test zeigt sich aber, dass es mit seiner guten Ausstattung auch für Nutzer geeignet ist, die eigentlich nicht spielen. Der Vorteil: Sie werden den zwar praktischen, aber auch lautstärkemäßig sehr nervigen Lüfter wohl nicht verwenden.

Das Redmagic 6 gehört mit einem recht dezenten Design und dem sparsamen Einsatz von RGB-Elementen zu den unauffälligeren Gaming-Smartphones auf dem Markt. Der Hersteller spricht von einem "Cyberpunk-Design", was einige reflektierende Elemente und Kohlenstofffaser-Imitat auf der Rückseite beinhaltet. Das kann man mögen oder nicht - insgesamt finden wir den Look des Redmagic 6 gerade noch unaufdringlich.

Unauffällige RGB-Beleuchtung

Das trifft auch auf die LED-Beleuchtung zu: Mit einem kleinen Redmagic-Logo und zwei kurzen Leuchtstreifen fällt die Lichtershow auf der Rückseite eher unauffällig aus. Wir haben die Beleuchtung so konfiguriert, dass sie bei Nutzung des Smartphones angeht und beim Eintreffen von Benachrichtigungen - dann finden wir das Leuchten sehr praktisch.

  • Das Redmagic 6 hat ein großes AMOLED-Display, das eine Bildrate von bis zu 165 Hz unterstützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht etwas futuristisch aus, der Hersteller übertreibt es aber nicht mit der Gaming-Thematik. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat drei Objektive und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die LED-Beleuchtung ist unauffällig - hier das rot beleuchtete Redmagic-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des Redmagic 6 stecken 12 GByte RAM und Qualcomms Snapdragon 888. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera macht anständige Bilder mit guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine optische Vergrößerung hat das Redmagic 6 nicht, dafür ist der dreifache Digitalzoom durchaus verwendbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei fünffacher digitaler Vergrößerung wird das Bild unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die zehnfache digitale Vergrößerung ist eher zu Dokumentationszwecken zu gebrauchen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv ist eigenartigerweise nicht über den normalen Aufnahmemodus erreichbar - sondern in der Pro-Einstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Redmagic 6 hat ein großes AMOLED-Display, das eine Bildrate von bis zu 165 Hz unterstützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Die Verarbeitung ist sehr gut: Das Gehäuse ist aus Glas und Metall und macht einen hochwertigen Eindruck. Neben dem Lautsprecherausgang am unteren Rand gibt es zwei weitere, ähnlich aussehende Öffnungen an den Längsseiten des Smartphones. Hier ist der Lüfter untergebracht, zu dem wir später noch kommen werden.

Das Display ist 6,8 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln - auf 1440p verzichtet der Hersteller, was angesichts einer maximal möglichen Bildrate von 165 Hz wohl keine schlechte Idee ist. Eine sehr hohe Auflösung würde die Laufzeit des Smartphones zusätzlich verkürzen. 165 Hz ist wahrscheinlich bei den meisten aktuellen Smartphone-Spielen nicht notwendig, wir haben die Bildrate daher auf 120 Hz gestellt. Auch dies führt bereits zu sehr flüssig laufenden Bildschirminhalten, wie etwa Menüs oder Webseiten.

Die Bildqualität des Displays gefällt uns sehr gut: Inhalte werden scharf dargestellt, die Blickwinkelstabilität ist sehr gut. Der voreingestellte lebendige Farbmodus weist keine zu starke Sättigung auf. Mit einer Abtastrate von bis zu 500 Hz soll der Bildschirm Eingaben besonders schnell erkennen - inwieweit das beim Spielen wirklich einen Vorteil bringt, sei dahingestellt.

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Snapdragon 888 und Redmagics eingebauter Lüfter 
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Phonehoppy 03. Mai 2021

Wenn man jetzt ultraportable, kleine Geräte wie Smartphones mit Komponenten baut, die so...

Dwalinn 03. Mai 2021

Du hast den verglichen schlicht nicht verstanden. Es geht nur darum das etwas trotz eines...

hanukan 01. Mai 2021

Ich musste zweimal schauen ob der Artikel nicht vom 1.4 ist.

Profi_in_allem 01. Mai 2021

Ähm in allen Heatpipes ist Flüssigkeit.

OMGle 30. Apr 2021

Ich habe so mein erstes 3G-Modem gekühlt: im Glas mit Wasser. Hab ein zusammengerolltes...



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