Redmagic 6: Verfügbarkeit und Fazit

Das Redmagic 6 kostet im Onlineshop des Herstellers 600 Euro. Das Smartphone ist auch in einer Pro-Version mit 16 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher für 700 Euro erhältlich, die technische Ausstattung ist ansonsten identisch.

Fazit

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Das Redmagic 6 ist technisch gesehen ein Oberklasse-Smartphone mit schnellem Prozessor, viel Arbeitsspeicher, einem sehr guten Display und einem für ein Gaming-Gerät relativ unauffälligen Design. Mit der RGB-Beleuchtung hält sich der Hersteller zurück, die Rückseite ist dennoch auffälliger als bei den meisten herkömmlichen Smartphones.

Der eingebaute Lüfter ist für unseren Geschmack etwas zu laut. Er transportiert merklich warme Luft aus dem Inneren des Gerätes, eine Kühlwirkung wollen wir ihm daher nicht absprechen. Bei längeren Spielesessions ist das angenehm für die Hände.

  • Das Redmagic 6 hat ein großes AMOLED-Display, das eine Bildrate von bis zu 165 Hz unterstützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht etwas futuristisch aus, der Hersteller übertreibt es aber nicht mit der Gaming-Thematik. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat drei Objektive und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die LED-Beleuchtung ist unauffällig - hier das rot beleuchtete Redmagic-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des Redmagic 6 stecken 12 GByte RAM und Qualcomms Snapdragon 888. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera macht anständige Bilder mit guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine optische Vergrößerung hat das Redmagic 6 nicht, dafür ist der dreifache Digitalzoom durchaus verwendbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei fünffacher digitaler Vergrößerung wird das Bild unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die zehnfache digitale Vergrößerung ist eher zu Dokumentationszwecken zu gebrauchen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv ist eigenartigerweise nicht über den normalen Aufnahmemodus erreichbar - sondern in der Pro-Einstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Im Inneren des Redmagic 6 stecken 12 GByte RAM und Qualcomms Snapdragon 888. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Inwieweit Nutzer wirklich vom kühleren Chip profitieren, ist aber stark vom verwendeten Spiel abhängig. Wir haben auch anspruchsvolle Spiele ohne aktivierten Lüfter gespielt und haben keine nennenswerten Einbrüche in der Geschwindigkeit bemerkt.

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Die Kamera auf der Rückseite macht ordentliche Fotos, ohne sich dabei besonders gegenüber der Konkurrenz hervorzutun. Angesichts des Preises und der restlichen Ausstattung musste Nubia wohl irgendwo sparen. Die Kamera ist dennoch absolut brauchbar.

Display6,8 Zoll AMOLED, 2.400 x 1.080 Pixel, 165 Hz, Fingerabdrucksensor
HauptkameraHauptkamera mit 64 Megapixeln, f/1.79, Superweitwinkelkamera mit 8 Megapixeln, f/2.2, Makrokamera mit 2 Megapixeln, f/2.4
Frontkamera8 Megapixel, f/2.0
ChipsatzSnapdragon 888
Speicher12 GByte Arbeitsspeicher, 128 GByte Flash-Speicher
Netzwerk5G, Wifi 6, Bluetooth 5.1, NFC, GPS/Glonass
Maße170 x 77,2 x 9,7 mm
Gewicht220 Gramm
Akku5.050 mAh, bis 66 Watt schnellladbar, 30-Watt-Ladegerät mitgeliefert
BetriebssystemAndroid 11 mit eigener Benutzeroberfläche
Besonderheiteneingebauter Lüfter
Technische Daten des Redmagic 6

Gut gefällt uns die Akkulaufzeit des Redmagic 6, das problemlos über einen Tag bei normaler Nutzung durchhält. Spielen wir viel, sinkt die Laufzeit natürlich - mit einem passenden Ladegerät lässt sich das Smartphone aber auch mit 66 Watt laden.

Wie bei einigen anderen Gaming-Smartphones der vergangenen Jahre gilt auch für das Redmagic 6, dass es sich mitnichten nur für Gamer eignet. Die Hardware ist top, die Verarbeitung gut und der Preis erstaunlich niedrig. Einziger Wermutstropfen ist die Software, deren Übersetzung stellenweise noch nicht fertig ist - hier muss Nubia schleunigst nachbessern.

Ansonsten halten wir das Redmagic 6 bei diesem Preis für ein lohnenswertes Smartphone - für Gamer und Nicht-Gamer.

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 Das Redmagic 6 hat einen großer Akku und eine brauchbare Kamera
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Phonehoppy 03. Mai 2021

Wenn man jetzt ultraportable, kleine Geräte wie Smartphones mit Komponenten baut, die so...

Dwalinn 03. Mai 2021

Du hast den verglichen schlicht nicht verstanden. Es geht nur darum das etwas trotz eines...

hanukan 01. Mai 2021

Ich musste zweimal schauen ob der Artikel nicht vom 1.4 ist.

Profi_in_allem 01. Mai 2021

Ähm in allen Heatpipes ist Flüssigkeit.

OMGle 30. Apr 2021

Ich habe so mein erstes 3G-Modem gekühlt: im Glas mit Wasser. Hab ein zusammengerolltes...



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