Das Redmagic 6 hat einen großer Akku und eine brauchbare Kamera

Der Akku hat eine Nennladung von 5.050 mAh und lässt sich mit dem mitgelieferten Ladegerät mit 30 Watt laden. Unterstützt werden allerdings bis zu 66 Watt - wer also ein kompatibles, schnelleres Ladegerät hat, kann dies verwenden. Das Redmagic 6 hält bei uns im normalen Betrieb weit über einen Tag lang durch; spielen wir häufiger, sinkt die Laufzeit natürlich mitunter beträchtlich. Dann müssen wir das Smartphone zwischendrin wieder laden, was dank des Schnellladens aber unproblematisch ist. Wer mit seinem Smartphone viel spielt, sollte auf eine derartige Notwendigkeit vorbereitet sein.

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Das Redmagic 6 hat auf der Rückseite eine Kamera, die - wie bei vielen Gaming-Smartphones - eher nicht zu den großen Pluspunkten des Gerätes gehört, aber anständige Bilder macht. Die Hauptkamera hat 64 Megapixel (Samsung Isocell GW3) und macht standardmäßig Bilder mit 16 Megapixeln. Unterstützt wird sie durch eine Superweitwinkelkamera mit 8 Megapixeln, die aus unverständlichen Gründen nur über die Pro-Funktion der Kamera-App anwählbar ist. Die dritte Kamera macht Makroaufnahmen und hat 2 Megapixel.

Die mit der Hauptkamera gemachten Tageslichtaufnahmen sind ausreichend scharf, verglichen mit anderen Top-Smartphones sind die Details aber etwas weicher. Die Bilddynamik ist weniger ausgeglichen als bei einem iPhone oder einem Galaxy-Topmodell, die Schatten sind allerdings noch gut erkennbar. Superweitwinkelaufnahmen sind weniger scharf, aber immer noch gut.

8K-Videoaufnahmen und Übersetzungsfehler

Die Kamera-App bietet einen Porträtmodus sowie Videoaufnahmen in 8K mit 30 fps. 4K-Aufnahmen sind auch mit 60 fps möglich. Die Frontkamera hat 8 Megapixel, diesbezüglich gibt es bei der Konkurrenz mehr. Die Kamera ist ganz klassisch oberhalb des Displays verbaut, das Redmagic 6 hat daher keine Notch und kein Loch im Bildschirm.

  • Das Redmagic 6 hat ein großes AMOLED-Display, das eine Bildrate von bis zu 165 Hz unterstützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht etwas futuristisch aus, der Hersteller übertreibt es aber nicht mit der Gaming-Thematik. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat drei Objektive und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die LED-Beleuchtung ist unauffällig - hier das rot beleuchtete Redmagic-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des Redmagic 6 stecken 12 GByte RAM und Qualcomms Snapdragon 888. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera macht anständige Bilder mit guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine optische Vergrößerung hat das Redmagic 6 nicht, dafür ist der dreifache Digitalzoom durchaus verwendbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei fünffacher digitaler Vergrößerung wird das Bild unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die zehnfache digitale Vergrößerung ist eher zu Dokumentationszwecken zu gebrauchen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv ist eigenartigerweise nicht über den normalen Aufnahmemodus erreichbar - sondern in der Pro-Einstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Hauptkamera macht anständige Bilder mit guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Das Redmagic 6 wird mit Android 11 und der Benutzeroberfläche Redmagic OS 4.0 ausgeliefert. Das Design ist nicht besonders stark auf Gaming ausgerichtet, sondern eher unauffällig. Auffällig sind hingegen die zahlreichen Übersetzungsfehler, die uns immer wieder im System begegnen. In der Kamera-App beispielsweise wird die Bildgröße als "Dichte" bezeichnet, die Übersicht der verschiedenen Modi wird "Kamera-Familie" genannt.

Im Spielemenü werden die Einstellungen für die Sensortasten mit "Taste berühren" bezeichnet, was überhaupt nicht einleuchtend ist. Der Modus, mit dem wir das Spiel in einem kleinen Fenster ausführen können, heißt "Kleinfenster-Aufhängung". Nubia sollte die deutsche Übersetzung dringend noch überarbeiten und über ein Update verteilen. Wir haben bei anderen Geräten schon schlimmere Übersetzungsfehler gesehen, nervig sind derartige falsche Formulierungen aber dennoch.

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 Snapdragon 888 und Redmagics eingebauter LüfterRedmagic 6: Verfügbarkeit und Fazit 
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Phonehoppy 03. Mai 2021

Wenn man jetzt ultraportable, kleine Geräte wie Smartphones mit Komponenten baut, die so...

Dwalinn 03. Mai 2021

Du hast den verglichen schlicht nicht verstanden. Es geht nur darum das etwas trotz eines...

hanukan 01. Mai 2021

Ich musste zweimal schauen ob der Artikel nicht vom 1.4 ist.

Profi_in_allem 01. Mai 2021

Ähm in allen Heatpipes ist Flüssigkeit.

OMGle 30. Apr 2021

Ich habe so mein erstes 3G-Modem gekühlt: im Glas mit Wasser. Hab ein zusammengerolltes...



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