Snapdragon 888 und Redmagics eingebauter Lüfter

Im Inneren des Redmagic 6 steckt Qualcomms aktuell leistungsfähigstes SoC Snapdragon 888, der Arbeitsspeicher ist 12 GByte groß, der Flash-Speicher 128 GByte. Um bei aufwendigen Spielen ein zu schnelles Überhitzen des Prozessors zu verhindern, wird der Chip nicht nur passiv, sondern auch aktiv mit einem Lüfter gekühlt. Dieser wird anders als etwa bei Asus' ROG Phone nicht von außen aufgesteckt, sondern ist im Gehäuse des Smartphones eingebaut. Mit 9,7 mm ist das Gerät trotzdem immer noch verhältnismäßig schlank.

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Der Lüfter kann über die Schnelleinstellungsleiste oder einen separaten, in Rot gehaltenen Schalter am Rand des Smartphones eingeschaltet werden. Verwenden wir den Schalter, öffnet sich automatisch auch das Spielemenü, über das wir unsere installierten Games starten können. Außerdem gibt es ein seitlich ausziehbares Menü, das uns zahlreiche spielespezifische Einstellungen ermöglicht.

So können wir beispielsweise die Bildrate einstellen, Makros definieren, eine Aufnahme starten oder auch die Sensor-Schultertasten konfigurieren. Wie bei anderen Gaming-Smartphones können wir diese mit Steuerelementen auf dem Bildschirm verknüpfen, was etwa bei Shootern hilfreich sein kann. Das Spielemenü ermöglicht es uns auch, die Leistung des Systems zu steigern. Wie bei anderen Gaming-Smartphones fragen wir uns, ob derartige Leistungssteigerungen bei Verwendung des Snapdragon 888 aber überhaupt notwendig sind.

Kein platzsparendes seitliches Laden

Halten wir das Redmagic 6 im Querformat, saugt der eingebaute Lüfter Luft von unten an und bläst sie oben wieder heraus. Das sorgt tatsächlich dafür, dass die Rückseite kühler bleibt - und auch der Chip gekühlt wird. Der Nachteil ist die Lautstärke: Der Lüfter ist bereits im langsameren der beiden verfügbaren Modi deutlich wahrnehmbar.

  • Das Redmagic 6 hat ein großes AMOLED-Display, das eine Bildrate von bis zu 165 Hz unterstützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht etwas futuristisch aus, der Hersteller übertreibt es aber nicht mit der Gaming-Thematik. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat drei Objektive und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die LED-Beleuchtung ist unauffällig - hier das rot beleuchtete Redmagic-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des Redmagic 6 stecken 12 GByte RAM und Qualcomms Snapdragon 888. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera macht anständige Bilder mit guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine optische Vergrößerung hat das Redmagic 6 nicht, dafür ist der dreifache Digitalzoom durchaus verwendbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei fünffacher digitaler Vergrößerung wird das Bild unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die zehnfache digitale Vergrößerung ist eher zu Dokumentationszwecken zu gebrauchen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv ist eigenartigerweise nicht über den normalen Aufnahmemodus erreichbar - sondern in der Pro-Einstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die LED-Beleuchtung ist unauffällig - hier das rot beleuchtete Redmagic-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Ist die Spiellautstärke auf einem durchschnittlichen Level, verschwindet das Rauschen im allgemeinen Spielsound. Sobald wir den Klang aber etwas leiser einstellen, hören wir den Lüfter wieder. Die Lösung für das Problem ist, Kopfhörer zu tragen - oder den Lüfter auszuschalten, was im Spielemenü jederzeit möglich ist. Dann müssen Nutzer aber auch auf die Kühlung verzichten - was wir etwa bei PUBG für völlig vertretbar halten.

Was das Dauerzocken angeht, hat Nubia beim Redmagic 6 nicht ganz so praktisch gedacht wie Asus beim ROG Phone 5. Wollen wir das Smartphone beim Spielen gleichzeitig aufladen, können wir das nur über die Buchse an der Unterseite machen - eine auf der Längsseite eingebaute zweite Ladebuchse fehlt. Beim Spielen im Querformat müssen wir mit unserer Hand also um den Ladestecker herum manövrieren.

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 Redmagic 6 im Test: Und der Lüfter surrt im SmartphoneDas Redmagic 6 hat einen großer Akku und eine brauchbare Kamera 
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Phonehoppy 03. Mai 2021

Wenn man jetzt ultraportable, kleine Geräte wie Smartphones mit Komponenten baut, die so...

Dwalinn 03. Mai 2021

Du hast den verglichen schlicht nicht verstanden. Es geht nur darum das etwas trotz eines...

hanukan 01. Mai 2021

Ich musste zweimal schauen ob der Artikel nicht vom 1.4 ist.

Profi_in_allem 01. Mai 2021

Ähm in allen Heatpipes ist Flüssigkeit.

OMGle 30. Apr 2021

Ich habe so mein erstes 3G-Modem gekühlt: im Glas mit Wasser. Hab ein zusammengerolltes...



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