Reddit: 64-GByte-RAM-Laptop kommt aus Reparatur mit 32 GByte zurück
Ein Kunde des US-Technikhandels Best Buy hat einen Lenovo-Laptop mit 64 GByte RAM zur Reparatur eingeschickt, da er nach acht Monaten Dauerbetrieb offenbar nicht mehr funktionierte. Der Laptop konnte repariert werden, allerdings wurde laut dem Bericht des Kunden auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) einer der zwei 32-GByte-RAM-Sticks ausgebaut. Er erhielt seinen Laptop also nur mit 32 GByte funktionierendem Arbeitsspeicher zurück. Der zweite RAM-Stick wurde separat zurückgesendet.
Offenbar meinte das Reparaturcenter von Best Buy, dass der Laptop nicht mehr RAM unterstütze. "Diese Einheit unterstützt maximal 32 GByte RAM", heißt es in dem Schreiben. Lenovo gibt im Datenblatt des Legion 5 15,1 maximal 32 GByte RAM an. Allerdings wurde das System mit 64 GByte gekauft, da es nachträglich vom Verkäufer auf 64 GByte RAM aufgestockt wurde. Es lief zudem mehrere Monate lang ohne Probleme. Die meisten Laptops mit zwei SO-DIMM-Slots unterstützen weit mehr als 32 GByte RAM.
Sparmaßnahme wegen RAM-Preisen?
Möglicherweise stellte die zuständige reparierende Person beim Support Fehler bei einem der zwei RAM-Module fest. Alternativ könnte einer der zwei RAM-Sockel auf dem Mainboard beschädigt gewesen sein. Durch die hohen RAM-Preise – 32 GByte DDR5 SO-DIMM kosten aktuell etwa 300 Euro – könnte sich das Support-Center eine Argumentation überlegt haben, um den zweiten RAM-Stick nicht austauschen zu müssen. Das ist allerdings Spekulation.
Im Reddit-Thread sehen User das aber als klares Problem seitens des Best-Buy-Supports an. Wurde ein System mit 64 GByte RAM verkauft, sollte auch ein repariertes Gerät mit ebenso viel Speicher zurückgeschickt werden. Der betroffene User solle sich deshalb erneut an den Support wenden und nach einer Ausbesserung verlangen.
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