Abo
  • Services:

Red Shell: Spieler verärgert über versteckte Trackingsoftware

In Spielen wie Civilization 6 oder Kerbal Space Program befindet sich offenbar eine Trackingsoftware names Red Shell, ohne dass die Anwender informiert wurden. Nach Protesten haben einige Entwickler das Datensammeln wieder eingestellt, etwa Bethesda bei The Elder Scrolls Online.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch bei Civ 6 soll Red Shell schnüffeln.
Auch bei Civ 6 soll Red Shell schnüffeln. (Bild: 2K Games)

Seit einigen Tagen sorgt eine Software namens Red Shell für Empörung unter Spielern, insbesondere in einem der Foren auf Reddit. Red Shell stammt von einem Startup namens Innvervate aus Seattle. Die Anwendung ist im Code von Spielen untergebracht - entweder schon bei deren Veröffentlichung oder nachträglich per Update.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Eigentlich soll Red Shell den Publishern und Entwicklern beim Marketing helfen: Sie solle etwa Informationen darüber bekommen, durch welche Werbekampagne ein Gamer auf ein bestimmtes Produkt zum Klick auf einen Onlineshop verleitet wurde, um es dort kostenlos herunterzuladen oder es zu kaufen.

Allerdings gibt es laut Berichten in Foren etwa auf Reddit ernstzunehmende Hinweise darauf, dass Red Shell wesentlich mehr Daten über Gamer und ihre Rechner sammelt - ohne dass sie sich dagegen wehren können oder wenigstens darüber informiert werden.

Nach Protesten haben einige Spielehersteller angekündigt, die Software wieder aus ihren Programmen zu entfernen, berichtet Bleepingcomputer. Darunter sind unter anderem The Elder Scrolls Online, Hunt: Showdown und alle Strategiespiele der Total-War-Reihe.

Andere Hersteller haben sich bislang nicht zu dem Thema geäußert und somit auch nicht erkennen lassen, Red Shell zu löschen. Unter anderem sollen Civilization 6, Kerbal Space Program, Injustic 2, Cabals Card Blitz sowie eine Reihe kleinerer Titel betroffen sein.

Eine von der Community erstellte Liste mit allen Games, die Red Shell verwenden oder verwendet haben, ist in einem öffentlich zugänglichen und regelmäßig aktualisierten Dokument auf Google zu finden. Die Firma Innervate hat sich noch nicht öffentlich zu dem Thema geäußert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

mnementh 21. Jun 2018 / Themenstart

Sehe ich genauso. Wenn das alles ganz harmlos ist, wie hier von manchen behauptet wird...

DreiChinesenMit... 20. Jun 2018 / Themenstart

https://redshell.io/gamers sammelt keine namen, emails usw. führt kein code außerhalb des...

twothe 20. Jun 2018 / Themenstart

Edit: Zur Verteidigung von Direwolf Digital: die EMail Adresse gibt es doch, die ist wohl...

quineloe 20. Jun 2018 / Themenstart

Hat doch bei VW auch funktioniert, so mehr oder weniger ;)

Draalo 20. Jun 2018 / Themenstart

Zumindest bei Kerbal Space Programm kann man die DLL umbenennen/löschen und das Spiel...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /