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Verschiedene Leistungsmodi bringen wenig Unterschiede

Auch die vier Leistungsmodi, die das Game Center bietet, bringen für uns keinen sichtbaren Unterschied in der Leistungsfähigkeit beim Spielen. Die Modi legen unterschiedliche Prioritäten auf die CPU und die GPU: Ein Automatikmodus verteilt je nach aktueller Nutzung die Last auf die CPU und die GPU; der Quality-Priority-Modus priorisiert die GPU, was für 3D-Spiele besser sein soll. Der Performance-Priority-Modus priorisiert die leistungsstärkeren vier Kerne des Snapdragon-Prozessors, während der Super-Performance-Modus alle Komponenten auf maximale Leistung regelt. Dies soll zu einem signifikant schnelleren Entladen des Akkus sowie zu einer stärkeren Hitzeentwicklung führen.

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Im direkten Vergleich mit den anderen Modi sind uns allerdings keine Unterschiede aufgefallen: Egal, welchen Modus wir verwenden, das Spielerlebnis bei den von uns getesteten Spielen ist stets vergleichbar gut. Auch die Akkubelastung ist stabil, egal, welchen Modus wir wählen: Beim Spielen sinkt der Akkustand bei angeschaltetem Lüfter in zehn Minuten von 75 auf 70 Prozent. Der Akku hat eine Nennladung von 5.000 mAh, was uns einen Full-HD-Film über 13 Stunden lang bei voller Helligkeit anschauen lässt - ein guter Wert.

Der Snapdragon-855-Prozessor ist von der Leistung her so gut, dass er unabhängig von den angebotenen Modi für ein flüssiges Spielerlebnis sorgt. Für die Kühlung reichen traditionelle Heatpipes aus, die auch im Red Magic 3 verbaut sind; der Lüfter ist eine nette Spielerei, um die Hände zu kühlen - wirklich notwendig für eine bessere Leistung ist er im Alltag nicht. Das Red Magic 3 gehört mit und ohne Lüfterkühlung zu einem der aktuell leistungsfähigsten Smartphones am Markt.

  • Eine mit dem Red Magic 3 gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv, mit dem Oneplus 7 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Red Magic 3 eine höhere Kantenschärfe hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 7 Pro hat insgesamt eine geringere Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Red Magic 3 kann auch Bilder bei voller 48-Megapixel-Auflösung machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: ein 48-Megapixel-Bild, mit dem Oneplus 7 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Vergrößerung ist zu erkennen, dass gegenüber dem 12-Megapixel-Modus zwar die Artefakte zunehmen, aber auch die Detailschärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 7 Pro bildet trotz gleichem Bildsensor wesentlich weicher ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei schlechtem Licht macht das Red Magic 3 ausreichend gut belichtete Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Red Magic 3 von Nubia hat ein 6,65 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind eine LED-Leiste und eine Lüfteröffnung zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die einzelne Kamera verwendet Sonys IMX586-Sensor mit 48 Megapixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die LED-Leiste ist nur aktiv, wenn der Gaming-Modus angeschaltet ist oder eine Benachrichtigung eintrifft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links neben einer weiteren Lüfteröffnung ist eine der beiden Sensor-Schultertasten zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Red Magic 3 hat einen Klinkeneingang für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Gaming-Modus bietet in zahlreichen Apps ein kleines Seitenmenü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Gaming-Modus werden Apps wie Spiele, aber auch Benchmark-Programme angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ist der Gaming-Modus aktiv, wird der Lüfter zugeschaltet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schultertasten können bei manchen Spielen hilfreich sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Eine mit dem Red Magic 3 gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Nicht nur das SoC, auch die restliche Hardware-Ausstattung ist besonders auch angesichts des Preises sehr gut: Der Arbeitsspeicher ist wahlweise 8 oder 12 GByte groß, wobei die 12-GByte-Version aktuell noch nicht verfügbar ist. Der eingebaute Flash-Speicher ist 128 GByte groß, die Variante mit 12 GByte RAM wird 256 GByte Speicher haben - einen Steckplatz für Speicherkarten hat das Smartphone nicht. Das Red Magic 3 unterstützt LTE mit den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20 sowie WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein GPS-Empfänger ist eingebaut. Auf einen NFC-Chip müssen Nutzer allerdings verzichten - Google Pay ist daher nicht möglich.

Wie beim Vorgängermodell setzt Nubia beim Red Magic 3 den Fokus eher nicht auf die Variabilität der Kamera: Auf der Rückseite ist ein einzelnes Objektiv mit Standard-Weitwinkelbrennweite eingebaut. Der Sensor hat 48 Megapixel, es handelt sich um Sonys IMX586, der unter anderem auch im Oneplus 7 Pro zum Einsatz kommt. Entsprechend gute Bilder macht das Red Magic 3 bei Tageslicht: Im direkten Vergleich mit dem neuen Oneplus-Smartphone ist der Kontrast aufgrund höherer Kantenschärfe etwas stärker, die Bilder wirken etwas knackiger. Dafür kommt es eher zu Artefaktbildung.

Bilder mit vollen 48 Megapixeln möglich

Im 48-Megapixel-Modus sind die Details besser als bei den standardmäßig eingestellten 12 Megapixeln. Das Bildrauschen ist etwas stärker, die Bilder bei Vollauflösung sind dafür nicht so weichgezeichnet wie die des Oneplus 7 Pro. Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen sind gut ausgeleuchtet, die Artefakte sind verglichen mit Tageslichtaufnahmen natürlich stärker vorhanden.

Einen Porträtmodus mit künstlich unscharf erzeugtem Hintergrund hat das Red Magic 3 nicht. Die Kamera-App ist übersichtlich aufgebaut, im Videomodus können wir auch in 4K aufnehmen. Die Kamera mag bei einem Spiele-Smartphone wie dem Red Magic 3 nicht die oberste Priorität seitens des Herstellers haben, die mit dem Gerät gemachten Bilder sind aber gut. Zwar fehlt dem Smartphone die Variabilität eines Oneplus 7 Pro, Galaxy S10 oder P30 Pro, dafür kostet es aber auch deutlich weniger und hat andere Vorzüge.

Ausgeliefert wird das Red Magic 3 mit Android in der Version 9.0 und einer eigenen Benutzeroberfläche. Vom Grundaufbau ist diese sehr nah dran am Pixel-Launcher, wovon die standardmäßig eckig eingestellten App-Icons zunächst etwas ablenken. Diese lassen sich in den Einstellungen des Launchers allerdings zu runden Icons machen. Auffällig ist bei unserem Testgerät eine Reihe von Übersetzungsfehlern in verschiedenen Bereichen des Betriebssystems. Sowohl in den Einstellungsmenüs als auch im Game Center finden wir öfter eigenartige Formulierungen oder sogar chinesische Begriffe. Hier muss Nubia definitiv noch nachbessern.

 Eingebauter Lüfter und LED-StreifenVerfügbarkeit und Fazit 
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Unix_Linux 10. Jun 2019

Du hast keinen Grund genannt. Du hast nur das Wort MIUI geschrieben. Genauso könntest du...

Khabaal 07. Jun 2019

Also der Lüfter im Red Magic 3 ist ja sicherlich so überflüssig wie der Kropf am Hahn...

sadan 07. Jun 2019

Kommt drauf an. Ein panasonic cf19 ist im sommer echt ungut auf den knien. Zu warm. Wird...

Unix_Linux 06. Jun 2019

...wenn es dafür keine echten spiele gibt?

jayjay 06. Jun 2019

Oh ja ein Smartphone mit Lüfter, genau das wollte ich schon immer haben. Endlich staubt...


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