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Red: Kinokamera für Filme mit 6.000 x 4.000 Pixeln

Die US-Firma Red hat ein Upgrade für die Epic- und Scarlet-Kinokameras angekündigt. Mit dem neuen Dragon-Sensor im Format Super 35 sollen Videos mit einer Auflösung von 6.000 x 4.000 Pixeln möglich werden.
/ Andreas Donath
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Red Scarlet (Bild: Red)
Red Scarlet Bild: Red

Das Sensor-Upgrade Dragon von Red soll die Epic- und Scarlet-Kinokameras in die Lage versetzen, Videos mit 6K-Auflösung zu drehen. 6K entspricht einer Auflösung von 6.000 x 4.000 Pixeln.

Der neue Dragon-Sensor im Super-35-mm-Format soll außerdem einen Dynamikumfang(öffnet im neuen Fenster) von 15 Blendenstufen erreichen und bei einer leicht reduzierten Auflösung von 5K eine maximale Bildrate von 120 Frames pro Sekunde erzielen.

Bislang kann zum Beispiel die kleine Scarlet-Kamera von Red nur 4K-Video aufnehmen. Die Scarlet nimmt das Videomaterial in dem Redcode-Rohformat des Herstellers auf, das im Gegensatz zu MPEG oder ähnlichen Formaten weniger stark komprimiert ist. Der Ton wird unkomprimiert mit 24 Bit und 48 KHz gespeichert. Die Ausgabe des Videosignals erfolgt über SDI und HDMI. Die Daten lassen sich auf den 1,8 Zoll großen SSD-Laufwerken (Redmag) des Herstellers speichern, die mit 64, 128 und 256 GByte Speicherkapazität angeboten werden.

Die Kameras von Red sind modular aufgebaut und ermöglichen dem Anwender, neue Funktionen und Objektivbajonette zu verwenden. Das Upgrade für die Epic-Kameras soll 6.000 US-Dollar kosten, während für die Scarlet-Kamera noch kein Preis genannt wurde.

Die Module mit dem Red-Dragon-Bildwandler(öffnet im neuen Fenster) sollen noch 2012 ausgeliefert werden.


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