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Red Dead Redemption 2: Rockstar ändert Umgang mit Social Media und Überstunden

Kurz vor der Veröffentlichung von Red Dead Redemption 2 beschäftigt sich Rockstar Games erneut mit der Arbeitsbelastung seiner Angestellten. Die müssen nun keine Überstunden mehr machen und dürfen darüber auf Facebook und Twitter berichten.

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So gemütlich wie in dieser Szene von Red Dead Redemption 2 geht es bei Rockstar Games wohl eher nicht zu.
So gemütlich wie in dieser Szene von Red Dead Redemption 2 geht es bei Rockstar Games wohl eher nicht zu. (Bild: Rockstar Games)

Mit einem Nebensatz in einem Interview hat Dan Houser, einer der Chefs bei Rockstar Games, eine erneute Debatte über die Arbeitsbedingungen bei dem Unternehmen angestoßen. Inzwischen hat die Firma zwar gesagt, dass sich eine Bemerkung über 100-Stunden-Wochen nur auf eine Handvoll von leitenden Mitarbeitern und nur zu wenigen Gelegenheiten bezogen hat - trotzdem ist sie weiter um Schadensbegrenzung bemüht. Dazu hat das Unternehmen laut einem Bericht auf Kotaku vom 18. Oktober 2018 seinen Mitarbeitern nun gestattet, in sozialen Netzwerken über ihre Arbeitsbedingungen zu berichten.

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Das hat fast umgehend zu einer ganzen Reihe von Beiträgen geführt, laut denen die Belastungen zuletzt durchaus erträglich gewesen seien - zumindest im Vergleich zu früheren Projekten. "Crunch bei Red Dead Redemption 2 war eindeutig besser als bei GTA 5, wo ich einen Monat mit 70 und mehr Stunden durchziehen musste", schreibt etwa einer der Programmierer auf Twitter. Es gibt noch eine Reihe ähnlicher Berichte, keiner davon klingt nach wirklich übertriebenem Druck.

Ganz entspannt scheint die Lage aber dennoch nicht zu sein. Ein paar Tage später, am 21. Oktober 2018, hat es laut einem weiteren Bericht auf Kotaku bei Rockstar Lincoln, einem vor allem für Qualitätssicherung zuständigen Studio in Großbritannien, ein größeres Meeting gegeben, auf dem Überstunden diskutiert worden sind. Die sollen zwar offiziell freiwillig sein, tatsächlich aber sind ein Mehr an Arbeit unter der Woche und am Wochenende einfach vorausgesetzt worden - das dürfte auch der ein oder andere deutsche Arbeitnehmer kennen. Das Management hat nun darauf hingewiesen, dass Überstunden im Normalfall nicht verpflichtend seien oder gegebenenfalls separat vergütet würden.

In der Spielebranche gibt es immer wieder Diskussionen über lange Arbeitszeiten - die zum Teil nicht nur durch Arbeitgeber angeordnet würden. Ein Stück weit gehört gerade bei Berufseinsteigern ein großer Leistungswille wohl auch zum Selbstbild, der dann zu exzessiver Selbstausbeutung führen kann.

Im Fall von Rockstar Games gibt es die Besonderheit, dass die Firma sich stärker vom Rest der Industrie abkapselt als andere Firmen. Auf großen Branchenveranstaltungen ist das Studio so gut wie nicht vertreten: Auf der Spielemesse E3 etwa gibt es normalerweise keinen Stand. Auf der wichtigsten Branchentagung Game Developers Conference (GDC), die jeweils im Frühling in San Francisco stattfindet, ist Rockstar die einzige große Firma, die so gut wie nie Vorträge hält oder an Podiumsdiskussionen teilnimmt. Das führt auch dazu, dass über die Arbeitsbedingungen und das Betriebsklima weniger bekannt ist als bei anderen Studios.

Für besonders viel Aufsehen hatte 2010 ein öffentlicher Brief der Ehefrauen von Entwicklern, die am ersten Red Dead Redemption gearbeitet hatten, gesorgt, in dem die Arbeitsbedingungen angeprangert wurden. Der nächste Teil der Spiele-Serie erscheint am 26. Oktober 2018 für Xbox One und Playstation 4.

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mnementh 23. Okt 2018

Ein Kumpel von mir fährt erst zur Hauptstelle in der Nähe seiner Wohnung (dort ist auch...

Anonymer Nutzer 23. Okt 2018

Es mag Ausnahmen geben, ich habe ja selber auch eine genannt. Wir reden hier aber ja auch...

Glennmorangy 22. Okt 2018

Offenbar wird es auf der Xbox X ein optionales 4K Texturpaket und native 4k Auflösung...

Herr Unterfahren 22. Okt 2018

Nämlich, daß die MA jetzt explizit die Anweisung bekommen haben, positiv über ihre...


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