Red Dead Redemption 2: Rechtsstreit zwischen Rockstar Games und Pinkerton

In Red Dead Redemption 2 gehören die Mitarbeiter der Detektivagentur Pinkerton zu den Gegnern des Spielers. Jetzt könnte es zum Rechtsstreit zwischen den echten Pinkertons und Rockstar Games kommen - es geht vermutlich um mehr als nur eine Handvoll Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Red Dead Redemption 2
Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)

Zwischen dem Entwicklerstudio Rockstar Games und der legendären Detektivagentur Pinkerton - im echten Leben inzwischen einfach eine Sicherheitsfirma - könnte es zum Rechtsstreit kommen. Es geht um Red Dead Redemption 2: Dort gehören die Mitarbeiter von Pinkerton zu den wichtigsten Gegnern des Spielers, 10 von 106 Missionen haben mehr oder weniger mit Pinkerton zu tun.

Das Unternehmen Pinkerton hat sich im Dezember 2018 bei Rockstar Games gemeldet und gegen die Verwendung seines Namens protestiert. Dadurch könne der Eindruck entstehen, dass die Agentur irgendwie tatsächlich in Verbindung mit dem Spiel stehe. Als Entschädigung habe Pinkerton laut US-Medien wie The Verge eine einmalige Zahlung oder eine Beteiligung an den Einnahmen von Red Dead Redemption 2 genannt - konkrete Summen wurden bislang nicht genannt.

Nun hat sich Rockstar Games mit einer Klage gewehrt und die Sache damit öffentlich gemacht. Das Studio ist der Auffassung, Pinkerton könne "nicht das Markenrecht dazu verwenden, die Vergangenheit zu besitzen und zu verhindern, dass Urheber historische Verweise auf Agenten von Pinkerton in Darstellungen des amerikanischen Westens aufnehmen." Ähnlich wie in Filmen oder anderen künstlerischen Werken müsse die Verwendung von Pinkerton also gemeinfrei möglich sein.

Tatsächlich tauchen Agenten der legendären Agentur in einer Reihe von Wild-West-Streifen auf, etwa recht auffällig in Todeszug nach Yuma aus dem Jahr 2007. Grund ist schlicht, dass das 1850 gegründete Unternehmen Pinkerton tatsächlich eine größere Rolle in der Historie hatte - unter anderem haben sie Jagd auf Butch Cassidy und Sundance Kid gemacht.

Rockstar Games hatte sich in der Vergangenheit immer wieder Klagen wegen der Figuren in seinen Spielen eingehandelt. Der bislang prominenteste Fall war die Schauspielerin und Sängerin Lindsay Lohan, die sich fünf Jahre lang einen Rechtsstreit mit dem Entwicklerstudio geliefert hatte. Lohan war der Meinung, dass eine Figur in GTA 5 ihr ähnliche sehe und ohne ihre Einwilligung verwendet wurde. Anfang 2018 hatte ein Gericht in New York die Klage allerdings endgültig abgewiesen.

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quineloe 16. Jan 2019

Und nichts davon "verfällt" einfach, wenn es jemand anders nutzt und du ihn nicht...

Yoshimitsu 16. Jan 2019

Aber ich fürchte, dass das dieses Mal nach hinten losgehen könnte. Das Argument, dass...

StefanBD 16. Jan 2019

Nein, hier gibt es ein Unterschied und soweit ich mich errinere gab es dazu auch ein...

Jakelandiar 15. Jan 2019

Wie kommst du auf die Lustige Idee? Bei dir klingt das als hätte es bisher nicht...



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