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Verfügbarkeit und Fazit

Red Dead Redemption 2 erscheint am 26. Oktober 2018 für Playstation 4 und Xbox One, der Preis für die Standardversion liegt bei rund 60 Euro. Eine PC-Version ist bislang nicht angekündigt. Unser Tipp (ohne Gewähr): Die Umsetzung kommt, aber sie wird noch viele Monate auf sich warten lassen.

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Der Multiplayermodus soll erst im November 2018 als Beta starten - derzeit ist in den Menüs noch gar kein Hinweis darauf zu finden, vom altbekannten Social Club mal abgesehen. In der Kampagne gibt es für die PS4 einige ziemlich uninteressante Ausrüstungsgegenstände exklusiv, im Onlinemodus soll es weitere Extras 30 Tage früher als auf der Xbox One geben.

Die Sprachausgabe ist wie in GTA 5 nur im englischen Original verfügbar, dazu gibt es zuschaltbare Untertitel auf Deutsch. Wir finden es teilweise wesentlich schwieriger als in bisherigen Titeln von Rockstar Games, den Dialogen zu folgen, weil die Sprecher teils einen starken Dialekt verwenden, besonders kauzig oder anderweitig ungewöhnlich sprechen.

  • Vor dem Überfall auf eine Farm kundschaften wir das Gelände aus. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bei derartigen Minispielen können wir unser Geldvorräte aufstocken - oder alles verlieren. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Im Waffenrad wählen wir Revolver, Gewehr oder sonstige Ausrüstung. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Bad sind Passanten netter zu uns. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt auch Pferde-Tuning - unterschiedliche Sättel und Zaumzeug haben Auswirkungen auf Geschwindigkeit und andere Werte. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wahlweise können wir grundsätzlich in der Ich-Perspektive spielen. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Der Barbier schneidet Haare - die dann erst allmählich wieder nachwachsen. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Unser Camp können wir durch die Einnahmen in der Gemeinschaftskasse ausbauen. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Fernglas suchen wir ein Haus ab, um dort einzubrechen. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Am Lager erholen wir uns für neue Abenteuer. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Auch Kutschfahrten gehören zur Welt von Red Dead Redemption 2. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Auf einer Karte ist ein Schatz eingezeichnet - den sich Arthur natürlich schnappt. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Auf einer Eisenbahnbrücke müssen wir ein Drama verhindern. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Am Postschalter können wir unseren eigenen Steckbrief annullieren. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
  • Den Spielstand können wir (fast) jederzeit manuell sichern und laden. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)
Auf einer Karte ist ein Schatz eingezeichnet - den sich Arthur natürlich schnappt. (Bild: Rockstar Games/Screenshot: Golem.de)

Dazu sind oft mehrere Untertitel gleichzeitig eingeblendet, und das nur kurz - hier ist stellenweise wirklich volle Aufmerksamkeit nötig, um der Handlung folgen zu können. Von der USK hat das ungeschnittene Programm eine Freigabe ab 18 Jahre erhalten.

Fazit

Man merkt Red Dead Redemption 2 an, dass die Entwickler bei Rockstar Games unter Erfolgsdruck gestanden haben müssen. Der hat offensichtlich auch dazu geführt, dass sie enorm viele Inhalte in das Westernepos eingebaut haben. Neben der Haupthandlung mit den vielen fast durchgehend interessanten Figuren, fantastisch geschriebenen Dialogen und toll animierten Zwischensequenzen kann man sich auch sonst völlig in den Weiten der Prärie verlieren. Beim Jagen, Sammeln von Extras und dem Absolvieren der zahlreichen, teils spektakulären Hauptmissionen und den sonstigen Herausforderungen fühlen wir uns tatsächlich wie in einer nicht immer perfekten, aber wunderbar glaubwürdigen und vor allem großen Parallelwelt.

Es ist dem Programm hoch anzurechnen, dass der Übergang zwischen all diesen Aufgaben natürlicher wirkt als in anderen offenen Umgebungen, etwa in einem Assassin's Creed oder Far Cry. Es ist uns meist angenehm egal, ob wir eine Aufgabe für die Kampagne oder einfach so erledigen. Zwar hat auch Red Dead Redemption 2 viele Spielzeitstrecker, nur wirken sie nicht so künstlich wie Dutzende einfach so in der Landschaft verteilte Schatzkisten. Stattdessen ist die Welt auf ganz selbstverständliche Art reichhaltig und lebendig.

Ein epochales Meisterwerk wie GTA 5 ist das neue Werk von Rockstar Games aber nicht ganz geworden. Das liegt kurioserweise vor allem daran, dass der Spielfluss gerade angesichts der Masse an Möglichkeiten immer wieder stockt. Statt etwa Überfälle durchzuführen, investieren wir viel Zeit in die Pflege der Verbundenheit mit dem Pferd, halten unsere Waffen in Schuss, achten auf die Gesundheit von Ross und Reiter, liefern Geld für Kopfgeldzahlungen ab, besorgen Lebensmittel für die Gang und machen noch so einiges mehr.

Einen Teil dieser Aufgaben können wir zwar ignorieren, aber das fühlt sich dann auch doof an und bringt spielerische Nachteile. Übrigens sind wir nach kurzer Zeit ganz froh gewesen, dass wir anders als angekündigt doch längst nicht mit jeder Person sinnvoll in Kontakt treten können - das würde uns vermutlich vollständig überfordern.

Red Dead Redemption 2 ist ein tolles Programm geworden, das sich über weite Strecken aber nicht ganz so entspannt spielt wie GTA 5 oder der direkte Vorgänger. Hier ist ein bisschen mehr Fleißarbeit und Konzentration auf Kleinigkeiten nötig, um das ganz große Abenteuer rund um den Revolverhelden Arthur Morgan genießen zu können.

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Livestream zum Test um 18 Uhr am 25. Oktober 2018

 Zu Fuß durch den Wilden Westen
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Lors 31. Okt 2018

ich bin mir ziemlich sicher, dass man aus der nummer ohne kopfgeld bzw. wahrscheinlich...

capprice 30. Okt 2018

Kann ich dem Pferd auch sagen dass es mir nicht folgen soll, sondern einfach kommt wenn...

capprice 30. Okt 2018

Haha, ich hatte eigentlich erwartet dass ich von jemandem überrascht werde, hab ich dann...

Labbm 29. Okt 2018

Englisch mit englischen untertiteln ist aber auch nicht unbedingt besser, da doch...

Labbm 29. Okt 2018

Stimmt, an manchen Stellen, und grade in Missionen versagt die Steuerung oft echt böse...


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