Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.

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Artwork von Red Dead Redemption 2
Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)

Das wollten wir nicht! Seit ein paar Minuten spielen wir bei Rockstar Games eine Vorabversion von Red Dead Redemption 2 und schon fühlen wir uns schuldig. Wir haben als Hauptfigur Arthur Morgan ungewollt einen Zivilisten umgebracht, der nun irgendwo im Nirgendwo des Wilden Westens im Staub verrottet. Eigentlich wollten wir den Mann freundlich grüßen, ein bisschen plaudern und so vielleicht etwas über die Umgebung erfahren.

Inhalt:
  1. Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
  2. Spannendes Schleichen und stimmige Grafik

Dazu haben wir eine nur auf den ersten Blick unscheinbare neue Funktion verwendet: In Red Dead Redemption 2 können wir - anders als im Vorgänger und in GTA 5 - mit praktisch allen Bürgern in Kontakt treten, indem wir die linke Triggertaste drücken. Dann ploppt am Bildschirmrand ein Menü auf, das uns die verfügbaren Optionen zeigt. Im konkreten Fall konnten wir unser Gegenüber etwa anpöbeln oder eben ein Gespräch mit einem Gruß einleiten.

Was wir nicht bedacht haben: Weil wir kurz zuvor eine Auseinandersetzung mit anderen Banditen hatten, ist unser Ruf gerade eher berüchtigt als berühmt. Und weil wir außerdem vergessen haben, die Waffe aus unserer Hand zu entfernen, hat der unbekannte Fremde von sich aus das Feuer eröffnet - man weiß ja nie. Wir haben zurückgeschossen und ihn getötet.

Die kurze Episode hat natürlich auch etwas Gutes, weil sie beispielhaft einige der spannenden Neuerungen von Red Dead Redemption 2 zeigt. Da ist eben die Triggertaste, die sich zumindest beim Anspielen manchmal anfühlt wie ein virtueller Zeigefinger, mit dem wir tatsächlich eintauchen in die Westernwelt und so erstaunlich direkten Zugang zu Sachen haben, die wir etwa in GTA 5 nicht beeinflussen können.

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Außerdem haben wir durch die Konfrontation gelernt, dass das Spiel im Hintergrund offenbar sehr genau aufpasst, was wir alles tun und lassen. Neben dem kleinen Kartenausschnitt links unten gibt es nur drei sichtbare Werte: Unsere Gesundheit, unsere Ausdauer und die Zeit, bis wir die Zeitlupe (Dead Eye) erneut verwenden können. Einen Talentbaum oder Statistiken wie in einem Rollenspiel gibt es nicht. Trotzdem verfolgt das Programm unsere Aktionen. Und wenn wir mit Arthur Morgan "böse" waren, reagieren Passanten eben vorsichtig oder sogar feindlich.

Beim Anspielen bekommen wir an zwei weiteren Stellen einen unmittelbaren Einblick, wie das System arbeitet. Einmal wurde kurz ein Hinweis eingeblendet, dass wir durch ein paar schnelle Sprints unsere Ausdauer verbessert haben. Das gab es zwar schon in GTA Vice City, aber längst nicht so allumfassend wie offenbar in Red Dead Redemption 2.

Die andere Situation, bei der wir unseren Status sehen: Nachdem wir mitten im Städtchen Valentine einen Passanten vermöbelt haben, bekommen wir unseren ersten Fahndungslevel verpasst, nämlich ein Kopfgeld von 10 Dollar - sichtbar links oben im Eck. Das ist kein ganz großes Problem, weil wegen einer derart niedrigen Summe kaum jemand auf uns achtet.

  • Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)
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  • Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)
Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)

Die Vertreter von Rockstar haben uns hier dennoch mit dem Tipp geholfen, dass wir besser nicht am Büro des Sheriffs vorbeilaufen, sondern auf einem Umweg zur Bank am örtlichen Bahnhof reiten sollten. Das tun wir, murmeln am Schalter etwas von "muss eine Verwechslung sein, wir sind unschuldig" und zahlen die 10 Dollar. Dann ist die Sache fürs Erste erledigt.

Neben Ausdauer und Fahndungslevel gibt es aber noch viele weitere Werte, die unser Schicksal im Wilden Westen bestimmen. So können wir nicht nur das Verhältnis zu anderen Mitgliedern der Gang und zu Passanten, sondern auch das zu unserem Pferd beeinflussen. Wir können den Gaul regelmäßig streicheln, ihn füttern und striegeln und auch sonst gut behandeln. Wenn das Tier uns mag und vertraut, können wir ihm ein paar Kunststückchen beibringen - etwa einen kleinen Tanz -, ihn aber vor allem in kritischen Situationen viel besser unter Kontrolle behalten und schneller beruhigen.

Schießereien und anderen knifflige Situationen haben wir beim Anspielen mehrfach erlebt. Eine der Hauptmissionen, einen Überfall auf einen Zug mit unserer Gang, hat Rockstar uns vorgespielt - uns hat der Einsatz mit den wunderbar dargestellten Figuren und vielen schönen und schrägen Überraschungen sehr gefallen. Mehr verraten wir hier nicht darüber.

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