Steht das Ende von Red Dead Online bevor?

Für diese Zielgruppe empfehlen sich besonders die Showdown genannten Multiplayer-Modi, denen man jederzeit über das Ingame-Menü beitreten kann und die in verschiedene Playlists gruppiert sind. Dabei müssen wir zum Beispiel auf einer überschaubaren Karte für unser Team Zonen erobern und halten, mit Pfeil und Bogen in einem Battle Royale gegen 31 andere Spieler antreten oder die meisten Kills in einem klassischen Deathmatch erreichen. Wer nicht ewig auf Mitspieler warten möchte, kann der Präsentierten Serie beitreten und findet dann in der Regel innerhalb weniger Sekunden eine Partie.

In den Free-Roam-Mehrspielerevents, die in regelmäßigen Abständen als frei zugängliche Events in der Hauptwelt stattfinden und zu denen man sich von jedem Punkt der Karte aus zuschalten kann, wird die eigene Ausrüstung verwendet. Erfahrene Spieler haben also einen Vorteil – und das merkt man.

So viele Kugeln, wie wir innerhalb von zehn Minuten King of the Hill oder dem Einfangen und Abliefern eines Pferdes in Konkurrenz mit anderen Spielern abbekommen haben, hätte nicht einmal John Rambo im Patronengürtel gehabt.

Lohnt sich 2023 also trotz Grind, Spielermangel und Paywall noch ein Onlineausritt in den Wilden Westen? Wer das Hauptspiel schon durchhat und Westernfan ist, macht mit ein paar zusätzlichen Stunden Red Dead Online sicherlich nichts verkehrt.

Franchise-Neulingen dürfte allerdings auch das Solo-Abenteuer von Red Dead Redemption 2 genügen, da sich der Reiz der Onlineversion im Vergleich dazu schnell erschöpft. Gute Story-Missionen und die meisten Nebenbeschäftigungen gibt es auch in der Offlinevariante. Deathmatch, Battle Royale oder King of the Hill sind hier auch nicht besser inszeniert als in anderen Shootern.

Dennoch: Wer das Spiel zumindest mit halbwegs gefüllten Servern erleben möchte, sollte die Entscheidung vielleicht nicht zu lange hinauszögern. "Rockstar hat klar kommuniziert, was gerade Priorität hat, und das ist GTA VI. Ich erwarte nicht, dass wir vor dem Release des Neuzeitepos noch etwas zu Red Dead hören werden", sagt Kartoffel König.

"In ein bis zwei Jahren werden die Spielerzahlen noch weiter absinken, und je länger das letzte Update zurückliegt, desto schwerer wird es Rockstar Games fallen, die Spieler wieder zurückzubekommen. Ich denke, Red Dead Online hat bereits die beste Zeit hinter sich."

Ironischerweise schließt sich so der Kreis zum Setting des ersten Teils des Franchises. In dem erlebt Protagonist John Marston den Untergang des alten Westens hautnah mit und muss sich damit letzten Endes arrangieren. Genau wie die Spieler, die sich jetzt und in naher Zukunft noch in Red Dead Online tummeln.

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 Online auf den zweiten Blick
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freebyte 29. Mai 2023 / Themenstart

Interessant wird es, wenn das erste Camp ausserhalb des Schnees bezogen wird - dann hast...

Crass Spektakel 27. Mai 2023 / Themenstart

Ist doch das gleiche bei Team Fortress 2 und die haben sogar noch zehntausende Spieler...

PolitePanda 27. Mai 2023 / Themenstart

... es aber auch schnell wieder gelassen. Was mir wirklich den Spaß am Online Modus...

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