Recycling: Regierung fördert Entwicklung von digitalem Batteriepass

Von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling: Der Pass soll alle relevanten Daten zu einem Akku enthalten.

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Der Batteriepass soll transparenter machen, was alles in einem Akku steckt.
Der Batteriepass soll transparenter machen, was alles in einem Akku steckt. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert die Entwicklung eines digitalen Produktpasses für Batterien. Dieser bündele alle relevanten Informationen entlang des gesamten Lebenszyklus, teilte das Ministerium am 25. April 2022 mit. Der Zuwendungsbescheid aus der Fördermaßnahme zum Batterie-Ökosystem umfasse 8,2 Mio. Euro.

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Das Geld geht an ein Konsortium um das Beratungsunternehmen Systemiq, das sich der Kreislaufwirtschaft verschrieben hat. Zu den Projektpartnern gehörten Volkswagen, BMW, Umicore, BASF, Fraunhofer IPK, Acatech e.V., Circulor, FIWARE Foundation, Twaice Technologies und VDE. Der Batteriepass werde der erste digitale Produktpass, der auf europäischer Ebene eingeführt werde.

Mit dem Projekt sollen laut Ministerium "inhaltliche und technische wertschöpfungsketten-übergreifende Standards für einen Batteriepass entworfen und in einem Pilotprojekt umgesetzt" werden. Der Pass unterstütze "das nachhaltige und zirkuläre Management von Traktionsbatterien von Elektrofahrzeugen durch die Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur für die Dokumentation und den Austausch grundlegender Informationen und technischer Daten". Insbesondere Daten, die die Nachhaltigkeit und Verantwortlichkeit der Lieferkette umfassend beschrieben, sollten im Batteriepass dokumentiert werden.

Die Konsortialpartner decken der Mitteilung zufolge die gesamte Wertschöpfungskette ab. Eine Zusammenarbeit mit der Global Battery Alliance (GBA) solle außerdem die globale Kompatibilität und erfolgreiche Verwertung garantieren. Die Industrieallianz GBA hatte im Februar 2020 angekündigt, bis Ende 2022 einen Batteriepass zu entwickeln.

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Der nun geplante Batteriepass soll die Anforderungen der kommenden EU-Batterie-Regulierung erfüllen. Diese soll von 2026 an für alle neu angeschafften Batterien in Fahrzeugen, stationären Speichern und größeren Industriebatterien in Deutschland und Europa verpflichtend sein.

Die Regulierung befindet sich derzeit im sogenannten Trilogverfahren und soll unter anderem vorsehen, dass der CO2-Fußabdruck von Batterien für Elektrofahrzeuge und Industriebatterien ausgewiesen und dieser schrittweise reduziert wird. Von 2031 an gelten demnach zusätzlich Rezyklat-Quoten für große Traktions- und Industriebatterien.

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bplhkp 26. Apr 2022 / Themenstart

BMW im i3 seit 9 Jahren. Und in jedem Plugin-Hybrid ist ein Hochvoltakku. Das prüft man...

xSureface 26. Apr 2022 / Themenstart

Da gehts auch um Erfassung von Ladeverhalten. Gerade Vollladen und Tiefenentladungen...

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