Wie öko sind nachwachsende Rohstoffe?

Man kennt das Thema noch von der Biosprit-Diskussion: Tank oder Teller? Teilweise steht der Anbau dieser Materialien in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Teilweise werden auch nachwachsende Rohstoffe in Gegenden angebaut, wo dafür Regenwald gerodet wird, was dem Umweltschutz natürlich gar nicht dienlich ist.

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Doch es geht nicht nur um Materialien. Im Fokus der Umweltdebatte ums Auto steht besonders die Antriebsart. Während deutsche Autobauer förmlich am qualmenden Verbrennungsmotor kleben, hat der schwedische Hersteller Volvo die Antriebsfrage längst geklärt: Ab 2019 rollen keine reinen Verbrennerfahrzeuge mehr vom Band. Davon kann man in Deutschland nur träumen. Hiesige Hersteller pflanzen meist Batterien und Elektromotoren in ihre gängigen E-Modelle.

"Keine gute Idee", sagt Quaschning. Elektroautos müssten eigens entwickelt werden: mit Fokus auf Leichtbau. Von den großen Autokonzernen verfolgt bislang einzig BMW diese Strategie. Doch speziell die hier eingesetzten Leichtbaumaterialien wie Aluminium oder Kohlenstofffasern haben einen gewaltigen CO2-Fußabdruck. Dennoch: Auf lange Sicht mindern sie den Verbrauch und damit die Emissionen.

Carbon wird großserientauglich

"Es geht ja nicht darum, möglichst viel teures Material zu verbauen, sondern gründlich abzuwägen: Was macht wo Sinn", sagt Bohlinger. Das Projekt i habe den Einsatz von Carbon großserientauglich gemacht. "Ein großer Sprung: Intelligenter Mischbau ist heute in allen Großserien drin. Wir schauen gerade alle Autos an, die 2022 in Produktion gehen. Der Fokus liegt auf dem Abfallmanagement. Vor allem bei den Textilien, also Sitzbezügen haben wir teils viel Abfall. Unser Ziel ist, die eigenen Abfälle zu nutzen. So schließen wir den Kreislauf", sagt Bohlinger.

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Auf Leichtigkeit setzen auch die Auto-Startups, die immer zahlreicher werden. Da ist zum Beispiel der e.Go Life aus Aachen. Das Fahrzeug könnte das Elektroauto endlich bezahlbar machen: Der Viersitzer, der im kommenden Jahr verfügbar sein soll, kostet nur 15.900 Euro.

Oder der Sion von Sono Motors aus München. Der Kleinwagen ist mit Solarmodulen bedeckt. So wird sein Akku geladen. Sion kann aber auch ins Netz speisen oder andere E-Autos laden. Auch das Instandsetzungskonzept ist revolutionär: Es ist vom niederländischen Öko-Telefon Fairphone inspiriert. Und damit es sich während der Fahrt durch die Feinstaubwolke des Vordermanns gut atmet, ist im Armaturenbrett ein Feinstaubfilter aus Moos verbaut.

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 Recycling: Müslischale auf vier Rädern
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christian_k 06. Nov 2018

Ja, genau. Auch wenn Henry Ford es nicht wahrhaben wollte: Wir wollen keine Autos. Wir...

PineapplePizza 04. Nov 2018

Wenn die Autos erstmal alle elektisch, abgasfrei, und autonom selbstfahrend sind und die...

Flexy 04. Nov 2018

Hätte ich die Gelegenheit und die Möglichkeit dazu, dann würde ich dich herzlich...

altuser 03. Nov 2018

Sorry, aber ausreichend ist für die meisten Pendler ein Fahrrad oder der ÖPNV. Das Ding...

devman 03. Nov 2018

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