• IT-Karriere:
  • Services:

Eine schwimmende Fabrik

In vielen wenig entwickelten Ländern sei das auf Grund der instabilen politischen Lage kaum möglich, sagen die Experten. Zudem seien die Wertstoffströme zu gering. Das geplante Schiff decke einen viel größeren Bereich ab. Es könnte regelmäßig die 18 wichtigsten Häfen entlang der afrikanischen Westküste ansteuern - eine Region so groß wie Europa.

Stellenmarkt
  1. Hannover Rück SE, Hannover
  2. PROSIS GmbH, verschiedene Standorte

So ein Fabrikschiff muss groß sein und ruhig in der See liegen, damit keiner der Arbeiter seekrank wird. "Ein gewöhnlicher Rumpf kam daher nicht in Frage", erklärt Technolog-Projektleiter Christoph Rasewsky. Das Recyclingschiff ist deshalb als Halbtaucher ausgelegt. Die 80 mal 125 Meter große Plattform schwimmt ähnlich wie ein Katamaran auf zwei gigantischen Rümpfen und bietet den Wellen im halb abgetauchtem Zustand nur wenig Angriffsfläche.

Wenn sie erst einmal gebaut ist, unterscheidet sich die schwimmende Fabrik kaum von einer an Land: Lagerflächen, Förderbänder, Ballenpressen, Zerkleinerer, Sortier- und Waschanlagen, Kräne sowie ein Extruder zur Verarbeitung von Recycling-Kunststoffen. Am Ende purzelt sogenanntes Regranulat aus der Anlage. Das kann dann später zu neuen Kunststoffprodukten verarbeitet werden.

64.000 Tonnen soll das Schiff im Jahr verwerten können. Das ist zwar nur ein Bruchteil der Gesamtmenge, die alljährlich ins Meer gelangt, doch Afrikas Westküste soll ja auch nur der Anfang sein. Recyclingschiffe könnten genauso vor Asien, in der Südsee oder vor Indien aufkreuzen.

Das Geschäftsmodell ist letztlich überall das gleiche: Rohmaterial wird für rund zehn Millionen Euro angekauft, das Regranulat bringt auf dem Markt etwa 40 Millionen. Es ist das Kapital des Schiffs. Das Geschäftsmodell funktioniere allein über die Wertschöpfung aus dem Verkauf der hochwertigen Recyclate, sagt Wittmaier.

Doch bislang ist auch das Recyclingschiff nur eine kühne Idee, die von der Realisierung noch weit entfernt ist. Recyclingexperte Michael Braungart ist auch hier skeptisch. Die ideale Lösung sieht in seinen Augen ganz anders aus: "Produkte so designen, dass sie sich einfach recyceln lassen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Rohstoff Kunststoff
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

randya99 20. Mai 2019

Stimmt doch gar nicht. Das Gras/Soja wächst sofort wirder nach und bindet CO2. Methan...

bombinho 19. Mai 2019

Wiederverwerten ist nicht einmal das Problem, sondern die Kosten der Wiederverwertung...

FactCheck 19. Mai 2019

aber wer die Ursache nicht bekaempft hat nichts gewonnen. Fakt ist: ein kleiner Bach in...

Nimrais 18. Mai 2019

Biokunststoffe sind in aller Regel auf nachwachsenden Rohstoffen basierende, den...

norbertgriese 18. Mai 2019

Wenn in D sortiert wird ohne Ende und nur 20% recycled wird - dann einfach alles...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /