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Die Aufgaben der Recruiter werden sich verschieben

Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt inzwischen zu Protokoll: "Alles was digitalisierbar ist, wird digitalisiert." Die Frage ist also nicht, ob diese Systeme kommen, sondern wann und wie wir damit umgehen. Die Auswahl passender Kandidaten wird immer schwieriger, und alleine daher werden Prozesse im Recruiting automatisiert werden müssen. Die heutigen Systeme bieten hierfür die Basis. Sie können sich wiederholende und mechanische Tätigkeiten übernehmen. Das schafft Freiräume im Arbeitsalltag des HR-Büros. Die Tätigkeiten werden sich verschieben - wie das schon in der Vergangenheit immer wieder passiert ist. Früher wurden Absageschreiben an der Schreibmaschine geschrieben, heute werden sie automatisiert und terminiert per personalisierter Massenmail versendet. Heute werden Trainingspläne noch von Hand geschrieben, morgen werden KI-Systeme Vorschläge für Mitarbeiter erzeugen.

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KI im Recruiting kann einen wertvollen Beitrag leisten, um Aufgaben zu automatisieren, Vorurteile zu reduzieren und Objektivität bei der Personalauswahl zu fördern. Gleichzeitig muss der Datenschutz gewährleistet sein und ethische Fragen müssen berücksichtigt werden. Bereits heute gelten dank der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) strenge Richtlinien für die Verarbeitung von Bewerberdaten. Diese Auflagen gelten auch für automatisierte Systeme. Ethisch dürfte die schwierigste Frage sein: Darf eine Maschine über die Zukunft eines Menschen entscheiden? Die öffentliche Diskussion in den nächsten Jahren wird darauf eine Antwort finden.

Gleichzeitig dürfen die Möglichkeiten von KI-Systemen nicht überbewertet werden. Die letzte Entscheidung liegt heute noch bei menschlichen Personalmitarbeitern. Heutige schwache KI-Systeme liefern vor allem eine Entscheidungsunterstützung.

In einer Studie von Frey und Osborne wurde für 702 Berufe die Wahrscheinlichkeit berechnet, wie stark diese durch die Digitalisierung gefährdet sind. Human Ressource Manager landen auf Platz 28 von 702 und sind damit kaum durch die Digitalisierung bedroht. Administrative Tätigkeiten in HR finden sich auf den hinteren Plätzen - gerade Assistenztätigkeiten (532) und Abrechnung (666). Rückt der Mensch - und damit die persönliche Beziehung - in den Mittelpunkt der Tätigkeit, dann bleiben Jobs auch in der Digitalisierung erhalten. Serviceprozesse werden hingegen digitalisiert werden. Für Personalmitarbeiter bietet sich damit also die Chance, Prozesse zu automatisieren und sich wirklich wieder um die Menschen zu kümmern.

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 Wie KI im Recruiting-Prozess helfen kann
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Schatzueh 30. Jan 2019

Also wenn man davon ausgeht, dass man einen Mangel an Facharbeitern hat und eine...

Schatzueh 30. Jan 2019

Did you just assume my sexual orientation?!

knabba 17. Jan 2019

Das war wirklich dumm. Er hatte komplett recht mit seine Aussage.

chuck 17. Jan 2019

Ich gehe mal davon aus, dass _die_ KI befreit sein wird von menschlichen Emotionen. Aber...


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