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Ein Fußballkicker lockt keinen mehr an

Seit Anfang Januar 2018 ist er als Head of Development bei 4scotty angestellt. Das Berliner Unternehmen, 2014 gegründet, versteht sich als Reverse-Application-Marktplatz für IT-Experten, der für die Bewerber passende Arbeitgeber sucht. Das soll eine Lücke im Jobmarkt füllen, da viele IT-Experten gar nicht aktiv nach einer Stelle suchen, wie eine Umfrage der Webseite Stackoverflow.com unter Entwicklern zeigt.

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Demnach schauen sich beispielsweise in Deutschland nur neun Prozent aktiv nach einer neuen Stelle um. 59,4 Prozent suchen nicht aktiv, sind aber offen für Angebote - hier spielt sicher Netzwerken eine besonders wichtige Rolle, viele Jobs werden über persönliche Empfehlungen vergeben.

"Für ein Unternehmen ist es der Jackpot, wenn die eigenen Mitarbeiter ihre Netzwerke aktivieren", sagt Benjamin Ruschin. "Damit das passiert, brauche ich das richtige Arbeitsklima - nur dann sagen Mitarbeiter, sie wollen bleiben und auch noch ihre Freunde dazu holen." Da viele das nicht schaffen, sieht auch 4scotty-Geschäftsführer Matthias Schleuthner die Unternehmen klar mit in der Verantwortung für die aktuelle Krise: "Alle jammern über den Fachkräftemangel und der ist ja da, aber er ist auch hausgemacht."

Das Team ist am wichtigsten

Viele Firmen seien zu unbeweglich, sowohl im Bewerbungsprozess als auch bei Weiterentwicklungsmöglichkeiten oder dem Angebot an flexiblen Arbeitsmodellen. "Mit einem Kicker und einer Playstation oder den üblichen und austauschbaren HR-Stellenanzeigen-Plattitüden holt man da keinen mehr hinter dem Ofen vor." Sondern: mit Authentizität und Freiraum für Nebenprojekte, an denen viele ITler arbeiten wollen. Auch Weiterbildung ist ein Thema - statt einem Seminar kann das auch die Reise zu einer internationalen Konferenz sein. Oder einfach nur die Erlaubnis, sich mal einen Tag auszuklinken und sich eingehend mit einem bestimmten Tool zu beschäftigen.

Während ein Teil der Bewerber die gute Marktlage nutzt und bei einer neuen Position vor allem nach Gehalt entscheidet, gibt es auch viele, für die Inhalte Priorität haben. "Sie wollen gute technische Voraussetzungen im Büro, vor allem aber ein Team, das zu ihnen passt", sagt Schleuthner. "Das Team steht ganz oben. Danach kommt direkt die Frage, wie man sich weiterentwickeln und dazulernen kann."

Das alles könne eine Human-Ressources-Abteilung allein schwer vermitteln. "Wer gute Leute finden will, muss deshalb schon im Stellenprofil klar machen, was die Position genau bedeutet und welche Chancen sie bietet. Und wenn er gute Kandidaten auf den Tisch bekommt, muss er schnell entscheiden, sonst ziehen sie weiter."

Golem.de kooperiert mit 4Scotty. Unter dem Navigationspunkt IT-Köpfe in der grauen Leiste unter dem Golem.de-Header können Interessierte ihr Profil einstellen und sich von Firmen finden lassen

 Recruiting: IT-Experten brauchen harte Fakten
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MarcoW75 05. Apr 2019

Das ist das Problem. Verhandeln liegt nicht jedem und gerade als Berufseinsteiger ist...

Geistesgegenwart 14. Mär 2019

Da hast du voll recht, es gibt diese Freelancer Pfeiffen. Aber überleg mal wieso die so...

twothe 13. Mär 2019

Nicht nur das es für ITler in der Regel sehr nervenaufreibend ist mit HR Menschen...

minnime 12. Mär 2019

So ähnlich. Das Gehalt kann man sicher nicht zurückfordern aber zumindest die Kosten für...

minnime 12. Mär 2019

Das Papier ist dann aber beim Chirurg genauso geduldig, da weiß man ja auch nicht ob er...


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